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Lost Place

Lost Place

Momentan hat es gerade leichten Südwind, der dann morgen zunehmen soll. Nicht gerade gut in einer Bucht, die nach Süden offen ist – dachte ich mir. Aber als ich das dachte, war es schon vergleichsweise spät. Trotzdem habe ich den Aussenborder, der momentan rumzickt und…

Schiffseinheiten und Würmer

Schiffseinheiten und Würmer

Am Donnerstag habe ich mich vorbereitet, die Marina am Folgetag endlich mal zu verlassen. Das hiess, dass ich mit Gabriel und den anderen der Marina vereinbart hatte, dass das Schiff nochmal rausgenommen wird. Maximal zwei Stunden, Zlatko und Zoran meinten, dass wir zusammen nicht länger…

Aufgetakelt

Aufgetakelt

Doch schon wieder paar Tage her, dass ich was geschrieben habe…

Julia ist wieder zuhause und hat sich am Montag von der Spitex und heute vom Arzt den Finger verbinden lassen. Es gibt wohl eine Folie die die Wundheilung fördern soll. Das Beste daran: Nur alle 5 Tage Verbandwechsel, eine grosse Erleichterung.

Vor der Abreise waren wir nochmal am ‚Psili Ammos‘. Diesmal einfach zum Mittagessen, das war sehr nett in dem Restaurant. Dort gab es neben einer schönen Aussicht auch ein nicht ganz kleines Schweinekotelett. Leider habe ich den Namen vergessen, wie sie das da nannten. Es war auf jeden Falls nichts mit ‚Megalo‘ – sonst wäre ich selbst drauf gekommen, dass das gross sein muss. Der Wirt erzählte, er sei mit seiner Frau in Ungarn gewesen, da hätte es sowas gegeben. Da hat er das für sein Restaurant übernommen.

Schönes Mittagessen im Restaurant am Meer. Das Klima bis dahin eher noch eher Typ ‚Ostsee‘

Es ging dann eher noch ruhig zu am Samstag, bevor dann Julia die Insel per Flugzeug verlassen hat. Das Flugzeug fliegt dann immer über die Marina, da konnte ich nochmal winken…
Den Rest des Sonntags bin ich eigentlich mehr rumgehangen. Hatte keine Lust, irgendwas anzufangen. Wobei – stimmt nicht so ganz. Ich habe einen Versuch gemacht, einen ‚Revani‘ zu backen. Das ist ein griechisch/türkischer Griesskuchen. Hat leider nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. An was es genau lag, weiss ich nicht mit Sicherheit. Vielleicht war aber auch das Backpulver einfach nichts mehr, was ich auf dem Schiff hatte. Das war ein sehr ‚kompakter‘ Kuchen geworden. So kompakt, dass er den extra aus Orangen gekochten Sirup nicht mal nach 24 Stunden aufnehmen wollte. Also eher ein Fall für die Fische. Interessanterweise ist Pfingstmontag in Griechenland kein offizieller Feiertag. Also habe ich Backpulver, etc. besorgt und einen zweiten Anlauf gestartet.

Noch nicht ganz perfekt, aber schon wesentlich besser. Revani aus der Kombüse.

Am Abend war ich mit Hans-Gerd und Marion von der ‚Turnaround‘ im ‚Fishermans‘ in Ireon. Das war ein schöner Abend, der Fisch wieder perfekt wie immer. Der Wirt dort hatte mich noch gefragt, wieso ich nicht mit dem Motorrad, sondern mit dem Taxi gekommen sei. Naja… 3 Personen. Etwas schwierig. :))

Cats @ Fishermans

Gestern (wie auch heute) war wieder ‚Boat Office‘ angesagt. Funktionierte alles – aber viel gibt es da nicht zu sagen. Dafür heute. Hans-Gerd kam pünktlich um 9, wir haben zusammen die zwei Genuas aufgetakelt. Das war nach etwa 2h erledigt, dann gab es Kaffee und Kuchen.

Am Abend habe ich die ‚Revision‘ der Dorade-Lüfter oben auf Deck fertig gestellt – nach einem längeren Tag. Jetzt ist das auch mal erledigt und hoffentlich nun dicht, sodass es bei Regen da nicht mehr reintropft. Ob ich es vor dem Wochenende noch schaffe, das Bugstrahlruder erneut zu reparieren, das weiss ich nicht. Aber egal wie – Am Freitag werde ich die Marina verlassen. Da war ich jetzt lang genug.

Hausbesuch und Weinmuseum

Hausbesuch und Weinmuseum

Am Dienstag abend waren wir in Psili Ammos. Wie schon letztens geschrieben heisst das einfach ‚feiner Sand‘. Wir dachten, das ist in der Nähe und Julia wollte auf jeden Fall noch die Flamingos von Samos sehen. Also los. Zwischendrin dachte ich, dass ich es besser…

Myli & mehr

Myli & mehr

Nachdem ja nun nicht mehr an Segeln zu denken war, dachten wir uns – versuchen wir mal das Beste daraus zu machen. Weil es mit dem Motorrad ja nun nur noch schlecht geht irgendwohin zu kommen, haben wir ein Auto gemietet für die Woche. Wieder…

Planänderung

Planänderung

Diesen Donnerstag ist Julia angekommen. Also vorher noch paar Sachen erledigt, unter Anderem nochmal zu Nektarios und Lebensmittel einkaufen. Ich habe den Eindruck, dass ich dort bald täglich bin. Es war ein schöner Sommertag und soweit alles vorbereitet, damit wir dann – so der Plan – am Sonntag los können.
Am Freitag sind wir nach Koumaradei gefahren, um dort wieder das ausgezeichnete Olivenöl zu kaufen. War allerdings erstmal Fehlanzeige, die Ölmühle hatte (noch) zu. Merkwürdig. Die hatten mir doch auf meine Anfrage gesagt, sie hätten ab Mitte Mai geöffnet? Na gut. Sehr schade, denn es ist doch eine Fahrt von ca. 45 Minuten dorthin laut Google. Mit dem Motorrad waren es dann allerdings nur etwa 25 Minuten. 🙂 In dem Fall gehen wir eben wie geplant dort im ‚Sama‘ zum Mittagessen. War aber auch nix – es war gerade mal 12 und erst ab 1300 ist der Koch (und Besitzer) da und aktiv. Glücklicherweise hatten die aber auch noch einen Laden gegenüber, also haben wir das Olivenöl dort gekauft.

Offensichtlich hat der Eigentümer des Restaurants einen schönen Fisch erstanden. Das muss im Bild festgehalten werden.

Anstatt Mittagessen gab es in dem Fall eben ein erweitertes Frühstück mit einem sehr guten griechischen Omelett. Danach sind wir über die südliche Strasse (gab es ja schon mal Bilder) nach Pythagorio zurückgefahren und haben uns dort noch ein Eis genehmigt.

Da das Wetter ruhig war, also praktisch kein Wind haben wir am Abend beschlossen, doch noch wenigstens eine Genua hochzuziehen. Und da ist es dann passiert. Julia hat sich an der Elektrowinsch den Finger derart eingeklemmt und verletzt, dass wir notfallmässig ins Spital mussten. Glücklicherweise hat uns Markos von Restaurant erstmal geholfen und die Erstversorgung gamacht sowie ein Notfall Taxi gerufen. Im Spital hat das erstmal nicht so gut angefangen, diejenigen die dort waren waren nicht so wirklich gut. Aber dann kam Maria Papadopulos. Sie hatte das im Griff – in Ihren lila Leggins und dem Oberteil auf dem lauter Frösche mit Stethoskop und Spritzen drauf waren. Sie meinte dann, das sie eigentlich im Spital wohnt. Ihre Katze würde demzufolge meistens allein in einer Katzen-Villa wohnen.

Die Arme. Finger kaputt und das wird lange dauern, bis das wieder geheilt ist.

Mir ging es da auch nicht wirklich gut. Irgendwie fühle ich mich dafür eben auch verantwortlich – was auf dem Schiff passiert. Dennoch muss man schlussendlich wohl sagen, jetzt kann man das nicht mehr ändern. Eventuell etwas daraus lernen und das Beste daraus machen.
Wir haben also nun einen Mietwagen und müssen jeden Tag ins Spital um den Verband wechseln zu lassen. In der übrigen Zeit werden wir wohl die Insel weiter erkunden. An baden oder gar segeln ist nicht zu denken. Davon abgesehen regnet es auch gerade wieder und so haben wir das Abendessen mit Vagelis und Cleo auch erstmal verschoben…

Der Strandinspektor

Der Strandinspektor

Zwischenzeitlich hat der ‚work‘ – Teil im Wort ‚workation‘ wieder angefangen. Um genau zu sein, seit einer Woche. Die Datenverbindung war einwandfrei, also von dem her alles Bestens. Allerdings gibt es da eben nicht viel zu berichten. Ausser dass ich dann am Rechner sitze und…

Flashback

Flashback

Den zweiten Tag in der Bucht habe ich eigentlich hauptsächlich mit Lesen verbracht. Das Buch vom Meer, das ich zum Geburtstag von einer ganz lieben Person geschenkt bekommen habe. Selbst wenn der Aufmacher – nämlich das Fangen eines Eishais nur der Aufmacher war – es…

Starlink

Starlink

Gestern war der Tag… die Mustang sollte wieder ins Wasser. Denn – nach einigem weiteren Gefrickel mit dem Bugstrahlruder war sie dann parat. Die Sache mit dem Bugstrahlruder hat sich deswegen in die Länge gezogen, weil die Welle am Propeller nicht rauszukriegen war. Zumindest nicht mit ‚Bordmitteln‘. Da kamen die Brüder Zlatko und Zoran und haben das dann mit Ihrem ‚Jerktool‘ erledigt. Sass eben schon fest. Den Zahnriemen draufzubekommen, war dann meine Aufgabe. Nach ein paar erfolglosen Anläufen bin ich erst mal was essen gegangen und ein Bier trinken. Da kam mir dann die Idee. Ähnliches Vorgehen wie bei einem Keilriemen am Auto. Motor gelockert, Zahnriemen drauf, fertig. Also gut, ja – anschrauben wieder. Wegen dem Pin im Propeller (siehe Bild) bin ich zu Nektarios gedackelt, der mir dann aber gesagt hat, dass die Pins im Normalfall mit dem Propeller kämen. Hm. Also den alten Pin geradegeklopft, geschliffen und poliert und siehe da. Geht doch.

Der Pin. Werde mir mal noch so etwas als Rohling zum zuschneiden besorgen. Wäre glaube ich besser aus Messing.

Die restlichen Vorbereitungen noch gemacht, also Anker wieder rein nachdem ich die Ankerkette alle 10m markiert hatte. Fender raus und auf die richtige Höhe. Müll weg. Aufräumen. Zack, wars 18:00. Die Griechen vom Boot nebenan gehen normalerweise schon um 4.

Das habe ich in der Pension von Chrisiis vorgefunden. Hatte sie nach diesem genialen Kuchenrezept gefragt. Könnte man direkt mal den Backofen ausprobieren. Aber dazu bräuchte ich ja auch noch eine Kuchenform.

Tag darauf war ich schon recht früh da. Zu früh für Gabriel. Das ist der Leiter von ‚technical department‘. Am liebsten fährt er Kran und schläft morgens aus. Zumindest hat ihn noch keiner vor 10 Uhr gesehen. Gut – der Gerechtigkeit halber – Am Sonntag war er auch da. Aber er ist schon eher schwer zu kriegen. Der Plan war dann, dass ich an der Rezeption zahlen gehe – anschliessend sollte noch ein anderes Boot ins Wasser und dann die Mustang. Es hat sich herausgestellt, dass der andere mit seinem James Bond Boot (heisst ‚Skyfall‘ mit einem stilisierten Pistole im Namen) wohl nicht so schnell wie James Bond war. Also Mustang. Erstmal wurde sie im Kran angehoben, dann habe ich da, wo die Stützen waren noch gepinselt. Später ist mir eingefallen, dass ich unterm Kiel vielleicht auch noch hätte streichen können. Egal. Geht auch so.

Anheben zum Pinseln. Rechts das Schiff von Captain Andreas und Mira

Anschliessend ging es dann bei ziemlich Wind zum Einwassern. Die Mustang hat erstlan einen Zeh reingesteckt und fand das dann aber wohl gut und hat es sich in der Box gemütlich gemacht.

Mal testen, wie das mit dem Wasser so ist. Als ich meinte, mal schauen ob sie noch schwimmt, meinte er später als sie ganz drin war: ‚I see bubbles!‘ Scherzkeks. :))

Um das Folgende hatte ich mir mehr Gedanken gemacht, als nötig gewesen wäre. Bei dem Wind die enge Kurve in die Box rückwärts hinkriegen. Ob das gut geht? Aber Mixalis, der dann zur Stelle war meinte, dass wir das so wie immer machen. Ich fahre rückwärts bis zur Rezeption hinter, drehe dann und dann wieder Rückwärts in die Box. Guter Plan. Den mit seinem Motorboot, der sich an meinem Platz breit gemacht hatte, hat er verscheucht und der Rest ist Geschichte. Wieder mal kein Hafenkino. Sorry, Folks. Ging alles ohne Geschrei und Panik.

Ich war dann noch einkaufen, bei Cosmote (SIM Karte entblocken) und – naja. Ich bin noch nicht wieder ganz auf die griechischen Gegebenheiten geieicht. Die machen erst wieder um 17:00 auf. Also musste ich eine Stunde warten, bis die von der Cosmote wieder aufmachen. Was mach ich denn dann?

Eigentlich wollte ich ja nur einen Café Frappé. Madagaskar Vanille und Salted Caramel. Ausgezeichnet. Dafür habe ich ihm eine gute Bewertung gegeben. Er macht das super dort mit seinem kleinen Eiscafé.

Nachdem der Honig auch gekauft war bei meinem Stamm-Imker musste ich das Eingekaufte noch verräumen. Eher nervig. Aber wat mutt dat mutt. Und da brach auch schon die Nacht herein und Schlafzeit. Ich weiss nicht warum, aber groggy war ich trotzdem nach dem Tag.
Am nächsten Morgen dann um 6 aufgewacht, um 6.30 bin ich aus der Marina ausgelaufen. War ein schöner Tag mit bissl starken Böen zwischendrin. Ich habe zugegebenermassen nicht viel gemacht. Ausser Bimini montieren, Starlink installieren und aufräumen. Dazu hatte ich nämlich gestern keine Lust mehr. Auf jeden Fall läuft das Starlink jetzt und funktioniert einwandfrei. Jetzt gibt es in der hinterletzten Bucht und dort wo kein Mobilfunk Empfang mehr ist, eine High-Speed Verbindung. Tiptop, würden da die nativen Schweizer sagen. 😉

Morgensonne mit Rückenwind.
Wasser 20 Grad, Bier 7 Grad.
Mesogio

Mesogio

Nachdem ja zwischendrin eher ein schlechter Tag mit tiefen Temperaturen war, an dem das mit Epoxy am Ruder nichts gewesen wäre habe ich das einen Tag verschieben müssen. Da war die Temperatur entsprechend und ich habe mich mit der blöden Glasfaser Matte und dem Epoxy…


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Happy Sailing

Gestern morgen gab es erstmal noch ein schönes Frühstück beim Sailors House. Nach jeder Menge Tee, Kaffee und Leckereien sind Marc und Raphael dann aufgebrochen zu der ‚Burg‘. Ich habe derweil die Drohne fliegen lassen und das eine oder andere aufgeklart auf dem Boot. «Bozukkale…

1. Noter

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Heute morgen habe ich eine Weile überlegt ob ich nun in dem auf dem Boot herrschenden Chaos einen Tee machen will oder nicht. Alternative: warten und dann Tee trinken bei Okan & Mustafa. Ich habe mich für die Alternative entschieden. Als Okan da war, gab…

Das Gourmet Menu und der Backofen von Seskli Beach

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Gestern nachmittag sind wir nach nicht so langer Fahrt in der neuen Marina von Rhodos eingelaufen. Andi hat das Hafenmanöver gefahren und wir haben ohne irgendein Hafenkino elegant angelegt. Danach kam dann erstmal Programm. Die Männer Boot waschen, mit Frischwasser betanken und einkaufen – die…

180 Liter für Yachting Monthly

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Nachdem wir gestern ja mit Mühen in die Bucht und an den Steg gekommen waren, sah der Tag heute mit dem Frühstück schon wieder ein wenig besser aus. Okan sollte heute kommen, sodass wir dann das Problem mit dem Motor beheben können. Aber eben –…

Abenteuer Segeln

Abenteuer Segeln

Gestern morgen hatte sich der Wind etwas beruhigt und es war Zeit, loszufahren. Alle Leinen eingeholt, Gangway rein, Stromkabel weg (wichtig 🙂 und dann gings los. Der erste Stop war dann an der Tankstelle. Da mussten wir dann allerdings erstmal etwa eine Stunde warten, weil…


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