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Julias Apple Crumble

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Für die Fruchtschicht: Für die Knusperstreusel (Crumble): Zubereitung

Original griechischer Revani

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Revani-Rezept mit Tassenangaben. Wichtig ist nur, dass für alle Zutaten dieselbe Tasse verwendet wird, damit das Mischungsverhältnis stimmt. Zutaten für den Sirup: Zutaten für den Teig: Zubereitung:

Saison Ende

Saison Ende

Heute Abend war ich das letzte Mal in Vathy (Samos Stadt) um beim Piccolo das legendäre Eis zu essen. Das wird für eine Weile das letzte Mal gewesen sein. Denn am Donnerstag fliege ich (leider) zurück. Aber gut – alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Also wird es wohl nicht das letzte Mal gewesen sein.

Aber jetzt erst mal dort weiter, wo es aufgehört hat. Also die Zeit nach Chios. Wir sind nach Oinousses gesegelt und haben dort geankert. Das Dinghy hat schlapp gemacht. Dort waren wir wohl stehengeblieben. Trotz dem schlaffen Dinghy haben wir beschlossen, doch noch einen Fuss (oder zwei) auf die Insel zu setzen und dort was essen zu gehen. Und – die Biervorräte wieder aufstocken, die dann doch ziemlich abgenommen hatten. Ohne isotonisches Getränk beim Hochleistungssegeln, das geht gar nicht. Also das schlaffe Dinghy nach einem (eher erfolglosen) Flickversuch und aufpumpen zu Wasser gelassen, Aussenborder dran und los gings durch den Wellengang wegen Wind. In weiser Voraussicht haben wir die Pumpe mal eingepackt. Im winzigen Fischerhafen das Dinghy an Land gezogen und erstmal ein paar Restaurationsobjekte besichtigt.

sieht nach Arbeit aus

Über eine schmale Strasse gings dann den Berg rauf … und wieder runter in den Hauptort. Ich habe mich da schon gefragt, wozu man hier ein Auto braucht, aber offensichtlich ist das doch etwas weitläufiger und hat mehr Einwohner als man so denken mag. Von denen war allerdings am Hafen nicht viel zu sehen.

Suchbild. Wo tanzt der Bär?

Wir sind dann in so ziemlich dem einzigen Restaurant gelandet und haben da zu Abend gegessen. War eher so im Mittelfeld, aber egal, trotzdem ein netter Abend gewesen. Im Dunkeln sind wir dann zum Dinghy zurückgelaufen, haben es nochmal aufgepumpt und gehofft, dass es die Rückfahrt auch noch übersteht. Wenn nein, wäre das eher blöd gewesen. Nicht, weil wir dann hätten schwimmen müssen. Eher deswegen, weil dann wohl der Aussenborder mit abgesoffen wäre. Aber ist nochmal gut gegangen und wir haben den ‚Schlaffi‘ dann am gleichen Abend an den Davits nach oben gezogen. Man weiss ja nie. Zum Abschluss noch einen Metaxa und dann gings am nächsten Morgen weiter – zurück Richtung Südseite Chios bei ziemlich starkem Wind bis etwa 26kn. Das war aber halb so wild, diesmal kam er von hinten und wir hatten nur mit der Genua schon mehr als 7kn Geschwindigkeit erreicht. In der Bucht angekommen, mussten wir zweimal probieren, dann hat er gehalten und es gab nett Abendessen und anschliessend eine ‚Metaxa-Abend‘. Soll heissen, dass die Flasche anschliessend leer war. Wobei sie vorher nicht voll war. Aber wir dafür. 🙂 Dementsprechend gut haben wir geschlafen.
Dennoch – am nächsten Morgen (früh!) ging es dann eine grössere etappe von knapp 40sm nach Ikaria. Guter Wind bis etwa 5sm vor Ikaria, dann wars das erstmal. Den Rest mussten wir dann wieder mal Herrn Perkins bemühen, der uns klaglos bis in die kleine Marina auf Ikaria gebracht hat. Dort den Anker rein, rückwärts angelegt, alles gut. Im Vorfeld hatte ich schon den Platz in der Marina reserviert und zwei Scooter gebucht.

Überfahrt nach Ikaria bei gutem Wind.

Am Abend dann Essen gegangen, das war wie gewohnt in dem Restaurant, das ich schon kannte gut. Bis auf den Rotwein. Der war harter Tobak. Irgendwie selfmade mit einer merkwürdigen Farbe und noch merkwürdigerem Geschmack. Nach einem Wechsel auf Weisswein war dann alles gut. Zum Abschluss noch was in einem der Cafés trinken gegangen und am nächsten Morgen dann zum Frühstück. Die Scooter hatten wir ja schon am Abend zuvor in Empfang genommen und so gings dann bei ziemlich starken Windböen los zur Tour de Ikaria.

Schöne Strecke, sollte ich mal mit meinem Motorrad machen. Aber mit den Scootern ging das auch.

Dann sind wir auf der Nordseite wieder runtergefahren und siehe da: Keine Windböen mehr. Fast vollkommene Ruhe. Auf Ikaria ist es wohl so, dass es ein Sprichwort gibt, nach dem im Norden kein Wind aber Wellen sind und im Süden Wind und keine Wellen. Es sind also massive Fallwinde, die durch den Gebirgszug in der Mitte entstehen. Wir sind dann auf der anderen Seite in Evdilos angekommen und haben dort erstmal was getrunken. Irgendwann auf der Strecke hatte ich noch einen Anruf von der Marina bekommen. Ich dachte mir schon, dass das kein gutes Zeichen ist. Und das wars auch nicht. Die Böen in der Marina hatten zugenommen, der Anker hielt nicht und so ist die Mustang mit dem Heck immer wieder an die Kaimauer angeschlagen. Die Leute, die in der Marina waren, haben dann notdürftig Leinen gespannt, um das Schiff zu sichern, bis wir wieder da sind.
Dementsprechend war die Rückreise über Ikaria eher nicht ganz so entspannt, weil wir zur Marina zurück wollten. Dennoch, es gab schon einiges zu sehen und eine schöne Strecke. Wenn auch nicht ganz so warm, wie wir uns das in den kurzen Hosen erhofft hatten. 🙂

Easy Rider auf 125ccm

Zurück in der Marina haben wir dann erst nochmal ein Anker-/Anlegemanöver bei starken Böen gefahren. Dann war aber alles gut. Im Nachhinein denken wir, dass der Anker sich am Morgen gelöst hatte, als das grosse Motorschiff neben uns abgelegt hatte. Am Abend zuvor hatte der Anker ja so gehalten, dass wir die Kette richtig strammziehen konnten.

Mal wieder was zu reparieren. Glücklicherweise ist die Mustang ein Aluschiff. Es ist also ’nur‘ der Polyester Spachtel abgeplatzt. Also in der nächsten Saison nochmal raus und wieder reparieren. Da werde ich bei Nektarios wohl gleich 2kg Spachtel ordern müssen.

Am Nachmittag / Abend haben wir noch einen Ausflug an die Nordspitze zum ‚Drakano‘ Turm unternommen. Das ist ein Wehrturm aus hellenistischer Zeit, etwa um die Zeit Alexanders den Grossen. Sehr gut erhalten, man beachte wie das Ding gebaut ist. Steht auch nach über 2000 Jahren noch. Wir dachten wir müssten den Rest bis dorthin laufen, aber es ging auch mit den geländegängigen Scootern. 😉

Drakano Turm. Nein, der ist nicht schief. Das ist das Weitwinkelobjektiv.

Weil wir noch was trinken wollten, sind wir praktisch ‚um die Ecke‘ in Faros gelandet. Zu unserer Überraschung, gab es da einen sehr schönen Strand und ein Restaurant, in dem wir essen gegangen sind.

Strand von Faros
Aussicht aus dem Restaurant. Im Bild das Bier, das auf Ikaria gebraut wird. Und eine verirrte Bananenpflanze.
Die Ouzo Katze war auch da…

Am nächsten Morgen sind wir dann in Städtchen zu der Holzofen Bäckerei gegangen, haben ein frisches Brot gekauft und damit ein Frühstück gemacht. Ganz so eilig war es nicht, wir wollten erst irgendwann nach 9.30 los, wenn unser Marina Nachbar weg ist.

Die Holzofen Bäckerei
Frühstück mit Holzofenbrot

Es war schön auf Ikaria und so sind wir nach dem Frühstück bei Starkwind (sehr stark. bis zu 30kn) losgesegelt. Wir haben uns für die Route südlich um Ikaria entschieden. Das war auch gut so, denn wir hatten dann achterlichen Wind und sind mit der Genua mit bis zu 8kn unterwegs gewesen. Ziemlich Welle hatte es auch. Und – Delphine! (alte Rechtschreibung, nicht die Legastheniker Version)

Ein Rudel Delphine…. :)) (ja ich weiss, das heisst wohl eigentlich Schule. Wobei ich nicht weiss, was das mit Schule zu tun hat)

Wir sind also dann bei ziemlich Welle und einigen Meilen auf Agathonisi angekommen. Dort mit Heckleine geankert – alles gut. Am Abend gab es dann Salat mit Fleischbeilage. Das hatten wir auf Ikaria noch gekauft und war ziemlich lecker. Aber an den Mahi Mahi kam es irgendwie doch nicht ran.

Zwei ‚Rinderkoteletts‘ auf dem Grill. Der musste wegen Rückenwind an den Bugkorb.

Lecker wars. Anschliessend Ouzo Abend. Das ging in etwa ähnlich aus wie die Sache mit dem Metaxa. Am nächsten Morgen sind wir dann wegen der Windvorhersage erst zu Mittag los. Diesmal hart am Wind, wir mussten kreuzen. Da aber das Kuttersegel nicht drauf war (Furler defekt), ging es nur mit der Genua. Dementsprechend hat das auch eine Weile gedauert.

Zurück nach Samos…

In der Marina angekommen, haben wir den Tag bei einem gemeinsamen Essen im ‚Pitagoras‘ ausklingen lassen. Das ist dort, wo es die besten Souvlaki auf der Insel gibt. Tags darauf erstmal Reparaturaktion. Erstmal den defekten Furler vom Cuttersegel abmontiert, das war ja noch einigermassen einfach. Andi hat den mitgenommen und wird ihn dankenswerterweise revidieren.

Da dreht sich nichts mehr. Das Kugellager sitzt fest, korrodiert.

Die längere Aktion war das Ersetzen der Steuerbord Laterne. Zlatko hatte uns dankenswerterweise die Halterung noch angepasst. Der mühsame Teil war das Kabel in die Reling einzufädeln. Aber nach etwa 10 Versuchen haben wir auch das hinbekommen und fertig wars.

Arbeiten im heimeligen Ankerkasten

Nach einem Ausflug zu ‚meinem‘ Imker für den Honig-Souvenir Kauf ging es am Abend dann ins Marina Restaurant. Warum in die Ferne schweifen – dort ist es auch gut.

Tags darauf (Montag) musste ich dann wieder arbeiten. Wie sich nach einigem hin und her herausgestellt hat, ist zwischenzeitlich nicht nur das Dinghy sondern auch das neue Segel angekommen. Allerdings nicht in der Marina, sondern in der Post von Pythagorio. Das haben wir per Zufall herausgefunden und Katerina engagiert. Sie hat mit Ihrem Taxi beide (schweren) Pakete in die Marina gebracht.
Gegen Abend ist Andi dann abgereist – es war eine schöne Zeit!

In den letzten 1.5 Wochen habe ich dann noch einige Dinge repariert, erledigt, aufgeräumt, gepackt, winterfertig gemacht, sowie Segel und Motorenservice organisiert.

Saison Ende.

Aber heute ist nicht alle Tage – ich komm wieder, keine Frage. 🙂

Mahi Mahi

Mahi Mahi

Letzten Donnerstag war es soweit. Andi kam mit der Condor von Düsseldorf eingeflogen. Wie üblich hatte Katerina den Taxi Service übernommen und so war er dann kurz vor 11 in der Marina. Die gemeinsame Freude über das Wiedersehen war gross und wir sind erstmal im…

Dodekanisos Seaways

Dodekanisos Seaways

Letzte Woche war ich mal wieder bei den Fishermen. Also das Lokal in Ireon, wo der Fischer gleichzeitig der Inhaber des Restaurants ist. Ich war rechtzeitig da, also gab es noch einen Platz. Vollkommen ungriechisch eben schon etwa um 19:30. Aber anders hat man da…

Mustang on the rocks

Mustang on the rocks

Die letzten Zwei Wochen waren eine Mischung aus Arbeit (Boat Office) und Urlaub. Ich hatte eine Woche Urlaub auf zwei Wochen verteilt und auf die Art immer etwas Boat Office und etwas Segeln. Am Donnerstag vor zwei Wochen kam Tina auf die Mustang und wir haben die Marina dann am gleichen Tag abends verlassen und sind in die Bucht Kiriakou. Die sollte ja zwischenzeitlich bekannt sein. Dort gab es einen Überraschungsbesuch in der Bucht.

Das Schiff von James Dyson. Leider gabs keinen gratis Staubsauger. (https://de.wikipedia.org/wiki/Nahlin)

Am Freitag war dann wieder Boat Office angesagt; am folgenden Tag sind wir bei gutem Wind nach Agathonisi gesegelt und haben dann bei reichlich Wind ‚türkisch‘ (mit Heckleinen) in einer kleinen Bucht festgemacht, die wir schon kannten. Dieses Mal kamen die Gurte von Nektarios zum Einsatz, die sich tatsächlich als sehr robust gegen Reibung am Felsen erwiesen haben. Im örlichen Minimarket haben wir uns mit ein paar Sachen eingedeckt, sind essen gegangen und haben uns dann wieder aus der (überschaubaren) Zivilisation verabschiedet.

Agathonisi downtown. Müllentsorgung rechts (nicht mehr im Bild), wie mir die nette Dame aus dem Minimarket gesagt hatte.

Ja, und dann war da noch der ‚Wassermacher‘. Nachdem es bei der Erstinbetriebnahme natürlich erstmal einen von diesen Steckschläuchen rausgehauen hatte, lief der tatsächlich dann. Ab da haben wir die Wasserflaschen und natürlich den Tank dann nur noch mit dem Wasser aus dem Wassermacher befüllt. Sehr angenehm und schon noch interessant. Kein Schleppen von Wasserflaschen mehr und im Prinzip auch kein Wasserbedarf in einer Marina. Wobei es sich nicht empfiehlt, den Wassermacher in der Marina laufen zu lassen. Da wir zumeist in Buchten waren, konnte der Wassermacher aber immer wieder mal laufen und sich unter Beweis stellen. Fazit: Braucht kaum Strom, die Solarpanels langen locker und pro Stunde kommen 60 Liter bestes Trinkwasser raus. Ich hatte zwar gehört, dass das Wasser eher ‚flach‘ schmecken soll wegen nicht mehr vorhandenen Mineralien. Aber … so unter uns … mir ist nichts aufgefallen, das war einwandfrei.

Ozapft is! Frisches Wasser aus dem Wassermacher. Den alten Salzwasserhahnen in der Pantry habe ich umfunktioniert und kann zwischen diesem Hahnen zum befüllen von Wasserflaschen und dem Tank umschalten. Perrrfect! 🙂

Nach ein paar Tagen haben wir (glücklicherweise) beschlossen, nach Leros zu segeln. Wieso glücklicherweise? Kommt noch.


Wir sind bis dorthin flott gesegelt, hatten aber Probleme mit der Maschine. Also nicht mir dem Dieselmotor. Seit Okans geduldiger Kur läuft der einwandfrei. Es war etwas anderes, wir hatten plötzlich keinen Vortrieb mehr. Per Ferndiagnose habe ich mich mit Zlatko unterhalten, er meinte ich sollte im Getriebe mal den Stand des Hydrauliköls prüfen. Ich hatte eben die Kupplung im Verdacht, dass die nicht mehr richtig greift. Dann war es erstmal besser und wir sind also bis nach Leros in die Bucht im Nordosten gesegelt. Als wir da neben den Fährschiffen einfahren wollten war dann plötzlich kein Vortrieb mehr da unter Motor. Das war ein bisschen ungünstig. Der Wind hat uns Richtung Land getrieben und das eine oder andere Schiff kam an uns vorbei. Ich habe festgestellt, dass es rückwärts noch ging, also bin ich eben etwa einen Kilometer rückwärts bis zum Ankerplatz gefahren. Das hat für Aussenstehende sicher merkwürdig ausgesehen – aber das kümmerte mich in dem Moment wenig. Anker gesetzt – erstmal alles gut.

Abends sind wir mit dem Dinghy an Land gefahren (da geht es noch vorwärts 🙂 und sind erstmal in einen Laden um ein paar Vorräte zu kaufen. Ich hatte zwar die Marina in Leros angerufen und nach Hilfe gefragt, aber da passierte nicht viel. Also nichts. Und in dem Laden bin ich auf die Idee gekommen zu fragen, ob die dort einen Mechaniker wüssten, der uns helfen kann. Wie es sich rausstellte, kannten sie den Ihrer Ansicht nach besten Mechaniker der Insel persönlich und der ältere Herr aus dem Laden hat dort direkt für uns angerufen. Nach einem kurzen Gespräch habe ich mit Ihm abgemacht, dass er am nächsten Tag (Samstag) vorbeikommt um sich das anzuschauen. Wunderbar. Im Nachgang habe ich ihm noch die technischen Daten des Getriebes geschickt und wir sind erstmal essen gegangen.

Abendessen in der Bucht von Leros. Mustang ganz rechts. Das Boot mit dem fast nicht erkennbaren Ankerlicht. 😉

Am Samstag kam dann morgens Christos, der Mechaniker vorbei. Seine Diagnose in 5 Minuten: Die Wellenkupplung ist im Eimer. Also das Teil, das das Getriebe mit der Propellerwelle verbindet. Er hat das Teil ausgebaut und gesagt, er könne das in seiner Werkstatt reparieren. Soweit so gut, also ein entspannter Tag und warten.

Dort wo was fehlt, war vorher die Wellenkupplung. Also jetzt definitiv keine Maschinenkraft mehr. Nicht mal rückwärts.

Am nächsten Morgen wollten wir gerade bei recht starkem Wind begonnen zu frühstücken, da kam uns eine Yacht entgegen getrieben. Es hatte starke Böen und sein Anker (Pflugschar) hatte wohl nicht mehr gehalten. Ich habe noch gewitzelt, er solle sich vielleicht einen anderen Anker kaufen, da sind wir plötzlich auch abgetrieben. Offensichtlich hatte er unseren Anker durch seine Aktion rausgerissen. Ich habe die ganze Kette rausgelassen, der Anker wollte nicht mehr greifen. Und das ohne jegliche Maschinenkraft – vollkommen manövierunfähig, die Felsen an der gegenüberliegenden Bucht kamen immer näher. Segel zu setzen hat leider auch nicht funktioniert, das Boot konnte nicht genug fahrt aufnehmen, als dass das funktioniert hätte. Ich habe immer gehofft, dass der Anker mal wieder greift – tat er aber nicht. PAN-PAN Rufe im Funk haben ebenfalls überhaupt keine Rückmeldung gegeben, keine Meldung der Hafenpolizei oder der Coast Guard. Ich habe die Mustang eigentlich schon auf den Felsen gesehen. Glücklicherweise kamen wir ein paar Meter vor den Felsen soweit zum Stehen, dass es uns nicht voll mit dem Böen auf die Felsen gedrückt hat.

Vielleicht noch 10 Meter. Das Ruderblatt hatte einen Abstand von nur noch 2m zum Felsen.

Eine Frau am Ufer hat uns dann geholfen – Im Gegensatz zu den Schaulustigen, die nichts Besseres wussten, als auch noch Fotos zu machen. Sie war von Ihren aufmerksamen Töchtern benachrichtigt worden. Wie es der Zufall wollte, war Ihr Freund Taucher und nachdem wir zusammen versucht hatten einen Reserve Anker mit mässigem Erfolg zu setzen, hat er sein Tauchequipment geholt und uns unten an einen Betonblock angeknotet. Zunächst also gerettet, konnten wir durchatmen. Aber die Mustang musste da weg, der Wind sollte noch auffrischen und das hätte kein gutes Ende genommen. Nach einigen Stunden kam dann Kostas, der Besitzer der Tauchschule mit seinen Gästen zurück und ich konnte mit ihm sprechen. Er würde uns am Anker mit seinem Schiff auf die andere Seite ziehen. Entweder in die Marina oder – falls kein Platz – an einen sicheren Ankerplatz im Windschatten.

Abschleppaktion. Der helle Fleck ist der Anker. Sie sind getaucht und haben ein Seil angebunden.

Nach einiger Zeit sind wir dann in der nagelneuen Marina angekommen. Mir war gar nicht bewusst. dass die jetzt – zumindest teilweise – in Betrieb ist. Teilweise deswegen, weil sie zwar wohl fertig ist, aber (noch) nicht bewirtschaftet. Also Nulltarif. Nur Kostas wollte bezahlt werden für das Abschleppen. Aber das war schon ok. Billiger als ein neues Schiff….

Die Mustang in der neuen Marina. Die Frau von dem Motorboot hinten dran hat fast einen Herzkasper bekommen, als wir da manövierunfähig hingeschleppt wurden. Ihr Mann war da eher tiefenentspannt, so wie der Zwergpudel an Bord. Ich hatte noch mit ihm gesprochen im Nachgang und er hatte vollstes Verständnis, meinte noch, dass wir Glück hätten mit der Reparatur. Ersatzteile gingen ewig, bis die mal ankommen.

Am Abend kam dann tatsächlich Christos und hat die reparierte Wellenkupplung eingebaut. Die funktioniert jetzt wieder, muss aber Ende Saison ersetzt werden und die Welle muss überprüft oder ersetzt werden.

Am Folgetag sind wir dann bei starkem Wind in einem Zug nach Samos in die Bucht Kiriakou gesegelt mit maximal Geschwindigkeiten von über 7.5 Knoten. Der Rest ist Geschichte… alles gut ausgegangen am Schluss.



Wassermacher und Katzentisch

Wassermacher und Katzentisch

Seit dem 1. August bin ich nun wieder auf der Mustang. Das wichtigste vorweg: Sie schwimmt noch. 🙂 Mehr oder weniger als Erstes (neben dem obligatorischen Auspacken musste ich erstmal die Staubschicht entfernen. Der Wind trägt eben doch immer so einiges mit sich. Im Grunde…

Hej hej, tak tak und Blaubären

Hej hej, tak tak und Blaubären

Nachdem wir bei dem wunderschönen Häuschen am See angekommen waren, haben wir erstmal einen Tag Ruhepause eingelegt. Julia ging es nicht so gut, sie hatte sich wohl etwas eingefangen. Zwischenzeitlich war ich einkaufen und habe im Supermarkt mal das Sortiment angeschaut und die grundlegenden Sachen…

Road Trip – 3 Länder mit Wikingern

Road Trip – 3 Länder mit Wikingern

Letzte Woche am Samstag haben wir uns auf den Weg gemacht. Das Auto war (hauptsächlich) mit Julias Material für 3 Monate auf Aland gepackt. Da musste bei den Hinterreifen doch schon der Luftdruck etwas erhöht werden. 🙂
Die erste Etappe führte uns nach Nideggen zu Andi und Samdra. Sie waren so nett, uns für eine Übernachtung ein Bett zur Verfügung zu stellen. Und nicht nur das – es gab am Abend ein genial leckeres Grill-Menu und Bowle dazu. Iam, Iam!
Am nächsten Morgen noch lecker Frühstück, dann ging es weiter Richtung Norden. An dieser Stelle sei Euch beiden nochmals ganz herzlich gedankt, wir haben das sehr genossen und schätzen das sehr!

Gegen späteren Nachmittag sind wir dann bei einem Golf-Hotel am Timmendorfer Strand eingetroffen. Ob wir da gerade einen schlechten Einstieg hatten oder das einfach immer so ist dort, weiss ich nicht. Aber es hat sich leider jedes noch so blöde Vorurteil gegenüber Golfern bewahrheitet. Arrogant, überheblich und bis auf das Zimmer alles eher mittelmässig ohne jede ‚Seele‘. Einfach ‚geldverseucht‘, hatten wir wir den Eindruck. Jede Menge ‚Möchtegern-Reiche‘ dort in teuren Klamotten aber das wars dann auch. Wir haben am Abend zusammen mit Julias Vater und seiner Partnerin in einem der dortigen Restaurants zu Abend gegessen. Das war auch wieder so ein Ding. Da musste man dann das Essen alles über eine App auf einem Tablet bestellen – wenn man im Aussenbereich war. Das ging uns neben einem nervigen Zwischenerlebnis mit dortigen Gästen so auf den Keks, dass wir in das Restaurant reingegangen sind. Da konnte man dann ganz normal bestellen. So etwas mit einem Tablet ist einfach nicht wirklich brauchbar, unnötig kompliziert und nicht das was man als guten Service bezeichnen würde…

Bilder habe ich diese 2 Tage keine gemacht, ich war noch leicht malade. Irgendetwas hatte ich mir noch beim arbeiten in Neuhausen aufgelesen. Aber unter uns: Bei dem Golf Hotel gab es ausser vielleicht schön grünem Rasen nichts, was ein Foto gerechtfertigt hätte.

Tags darauf ging es zum Wikinger Museum ‚Haitabu‘. Das war dann eine spannende Sache. Im Museum gab es Reste eines Langboots und zugehörige Rekonstruktion zu besichtigen. Zudem jede Menge interessante Atrefakte, die man noch gefunden hatte. Von den Häusern selbst war so viel nicht mehr zu sehen. Was mir nicht ganz klar war: Auch das ist zwischenzeitlich UNESCO Weltkulturerbe. So ändert sich das im Lauf der Zeit. Damals habe das die Briten sicher anders gesehen, wenn die Nordmänner auf ‚Viking‘ gingen. Das war mir von der Bedeutung bis heute nicht so klar. Viking bezeichnete das „Auf-Reise-Gehen“ oder den Raubzug an sich. Oft wurde die Phrase fara i víking (auf Kaperfahrt gehen) verwendet. Also keine Volksgruppe, sondern eine Tätigkeit. Dementsprechend: Víkingr (Person): Bezeichnete denjenigen, der diese Reise unternahm – also den Seefahrer oder Krieger.

Der Nachbau eines Langboots mit einem der letzten Überlebenden and Bord. 😉

Nach dem Museum haben wir die nachgebauten Langhäuser leider nicht mehr angeschaut. Wir mussten ja noch bis nach Dänemark fahren. Genauer gesagt Aarhus und anschliessend Aalborg. In Aarhus haben wir einen Zwischenstop zum Abendessen eingelegt. Es wäre einfach zu spät geworden, wenn wir erst in Aalborg ein Restaurant gesucht hätten. Julia hatte ein geniales Restaurant ausgewählt, es hat sich als ein Volltreffer herausgestellt. Die Atmosphäre wie auch das Essen im Theaterrestaurant war genial. Es gab eine Vorspeise, die locker für zwei gelangt hatte und dann Fisch bis zum Abwinken. Ich hatte einen Toast mit Fisch, Krabben und Caviar bestellt. Sehr gut! Allerdings musste ich den Toast suchen. Das war wohl mehr als Alibi gedacht. 🙂

Das war die Vorspeise. Hering/Matjes in Variationen. Extrem lecker! Und dann noch das Rugbröd dazu, genial. Wenn man das allein bestellt langt das glaube ich auch als Hauptmahlzeit.

Nach dem Zwischenstop sind wir bis Aalborg gefahren. Dort haben wir in bei Nina im Garten übernachtet, in dem sogar die Schnecken Namen haben. (Die Töchter von Nina wollten das so. Die Wachteln, die sie in einem Gehege hatte, hatten auch Namen.) In einem kleinen Gartenhäuschen gab es Bett, WC und Waschbecken. Mehr braucht es auch nicht.

Das ist Herr Olsson, die Weinbergschnecke.

Am nächsten Morgen waren wir auf Empfehlung von Nina im Café / Konditorei ‚Penny Lane‘. Neben der Einrichtung, die schon sehenswert ist, gab es auch ein sehr leckeres Frühstück und … Mohrenköpfe. Die Mohrenköpfe gab es in sehr vielen Variationen. Sowas hatte ich dann auch noch nicht gesehen. Etwas anders, als wir das so kennen – aber sehr gut. Natürlich haben wir zwei von denen probiert.

Mohrenköpfe im ‚Penny Lane‘. Das nenne ich mal Vielfalt.

Nach dem Frühstück musste ich dann erstmal noch in den Laden genau gegenüber. Mit dem Aal essen in Aalborg war ja nix – aber in dem Laden gab es einen Aalborg Aquavit. Ein schönes Souvenir….
Im Anschluss sind wir bis nach Skagen gefahren, dort ist die Nordspitze von Dänemark und die Stelle, an der sich Ostsee und Nordsee treffen. Nach einer kurzen Fahrt mit dem ‚Sandwurm‘ (Traktor mit Wagen für Passagiere) standen wir dann an genau dieser Stelle. Man kann das förmlich sehen, wie da die Beiden Seen aufeinander treffen. Und – einen Seehund haben wir auch noch gesehen. Der muss wohl ein Showman gewesen sein, es machte ihm wohl sichtlich Spass, sich immer wieder mal zu zeigen und wieder abzutauchen. Zum Parkplatz sind wir dann zu Fuss zurück gelaufen, um dann gerade rechtzeitig vor Wind und Regen ins Auto zu steigen.

Hier treffen Ost- und Nordsee zusammen. Der Seehund ist gerade abgetaucht. Das mit dem Foto war ihm dann wohl doch zuviel.

Genau rechtzeitig haben wir im Anschluss die Fähre nach Schweden in Fredrikshavn erreicht. Bis jetzt kannte ich ja nur die Fähren im Süden, genauer gesagt in Italien. Das war nun schon ein Unterschied. Straff durchorganisiert mit ausgezeichneter Logistik. Die Fähren können auf zwei Stöcken gleichzeitig beladen werden. Für Autos ging es über eine Rampe an der Seite direkt in das Schiff. Ratzfatz.


Das Wetter war gut und nach einigen Stunden haben wir Göteborg erreicht. Die Stadt der Volvos, Schiffsbau und vieles mehr. Die Fähre selbst war schon auch interessant. Vielmehr eigentlich der Duty Free Shop. Den habe ich mal noch besichtigt. Da gab es viel zu kaufen… viel alkoholisches. Sonst nichts. Nur Bier, Wein, Sekt, Schnaps. Praktisch jeder an Bord hatte dann mindestens eine Palette Bierdosen gekauft. Mindestens. Getoppt wurde das durch einen Mann, der dann gleich eine bis oben beladene Sackkarre dabei hatte.
Die Fahrt von der Fähre war an sich problemlos. Wieder über eine Rampe aus dem 2. Stock runter. Aber dann ging es ewig, bis wir mal von dem Hafengelände runter waren. Nach langer Wartezeit vor dem Zoll, wussten wir auch warum. Die Coast Guard hat bei jedem (!) Fahrer einen Alkoholtest gemacht! Andere Länder … andere Gepflogenheiten. Sie werden wohl wissen, warum sie das machen. Es wird wohl schon einige geben, die da richtig an Bord ‚tanken‘. Wir hatten es bei einem Sekt in der Bordbar und einem Bier bewenden lassen, das war nach 3 Stunden offensichtlich auch schon vollkommen abgebaut. Der Test war negativ.
Bei dem Hotel einen Parkplatz zu finden hat sich als Herausforderung dargestellt. Die hatten nämlich keinen. Schlussendlich habe ich den kleinen Peugeot einfach an einer Baustelle an die Seite gestellt, direkt neben dem Hotel. Frechheit siegt, das war kein Problem.

Das Hotel. Neu, modern durchdesignt, hoch… und ohne jede Seele. Vollkomen austauschbar, wie vieles heutzutage. Aber Hauptsache es entspricht dem Design, von dem man glaubt, dass es doch allen gefällt. Das Zimmer war ja schon ok, mehr aber auch nicht.


Am Folgetag haben wir eine Kanalrundfahrt gemacht. Auch wenn das sehr touristisch klingt – das war super, man hat in kurzer Zeit vieles gesehen und Informationen über Göteborg bekommen. Unter anderem, dass die Stadtmauer 7 Meter hoch war. einen Meter mehr als die Dänen haben, damit die dann bei einem Meter mehr nicht wissen, wie man drüber kommt…. :))
Sehr schöne Gebäude und die alte Stadtmauer.

Nach der Kanaltour haben wir noch den alten Stadtteil ‚Haga‘ angeschaut. Offensichtlich hatte damals Königin Christina erlaubt, dass dort gebaut werden dürfe. Aber nur aus Holz. Wenn es ihr in den Strumpf käme, dass das Gelände gebraucht würde – dann würde das wieder abgerissen. Klare Ansage bei den Schweden. Scheinbar wurde tatsächlich irgendwann mal wieder ein Teil abgerissen, dennoch ist einiges erhalten.

Der Stadtteil ‚Haga‘

Nach der Besichtigung ging es weiter. einmal quer durch Südschweden. So mehr oder weniger. Auf der Fahrt zum nächsten Übernachtungsplatz ging es durch viel Landschaft. Betonung auf ‚Land’…alles weit und offen, aber keine Elche? Meine Vermutung war, dass die sich hinter den Bäumen stehen und die Luft anhalten, damit man sie nicht sieht. Überraschenderweise war es doch recht warm in Schweden, wir hatten etwa 26 Grad. Recht angenehm.

Irgendwo auf der Fahrt

Am Abend mussten wir ein wenig suchen, dann haben wir unsere Übernachtungsmöglichkeit gefunden. Es war ein Tipi an einem See. Genauer gesagt auf einem Zeltplatz am See. Was für eine tolle Überraschung! Es ist also alles etwas minimaler ausgefallen, was das Abendessen anbetrifft, aber das war gar kein Problem. Zwischendrin hatten wir ja in einer Kleinstadt bei einer Bäckerei / Konditorei noch Schwedentorte und Rabarberkuchen genossen.

Lecker Kuchen. Das können sie hier wirklich. Kuchen, Kekse, etc.
Das Zelt am See. So ein ähnliches hatte ich auch mal. Wunderbar.
Recht luxuriös im Zelt. Nachdem wir den Sonnenuntergang genossen hatten, haben wir es uns gemütlich gemacht. Das war ein wirklich schönes Erlebnis! :))
Aussicht vom Zelt aus.

Am folgenden Tag ging es weiter

Am folgenden Tag ging es weiter – an den ganzen Elchen vorbei bis zu Gunella’s Ferienhaus knapp 100km vor Stockholm. Ihr Grossvater hatte dieses Grundstück wohl mal in den Fünfzigern gekauft. Da stehen ein paar Ferienhäuschen drauf und … es gehört sogar eine kleine Insel dazu.

vorn rechts die kleine Insel. Blick vom Grundstück aus auf den See.

Wir wurden von Gunella und Stefan regelrecht verwöhnt. Stefan hatte einen Toast mit selbst gefangenem und geräuchertem Fisch vorbereitet (extrem lecker) und dann gab es noch Feines vom Grill und ein Dessert in der Abendsonne. Traumhaft.

Am Folgetag wollte ich dann unbedingt noch Stockholm sehen – und die Wasa. Das hatte ich ja vor fast 30 Jahren verpasst. Eigentlich hätte ich mitgehen können auf eine Benutzerkonferenz in Stockholm. Aber damals dachte ich ein Projekt in Bern sei viel wichtiger. Was für ein Blödsinn, ich hatte da wirklich was verpasst und das wollte ich jetzt nachholen.
Dieses Schiff ist wirklich sehenswert. Mehr oder weniger gleich nach dem Stapellauf gesunken ist es zwar eher eine Peinlichkeit für die schwedische Marine gewesen. Aber ein absoluter Glücksfall für die Archäologie. Ein Riesenschiff aus Holz mit Verzierungen, die Ihresgleichen suchen. Hoffentlich bleibt das noch lange so erhalten.

Die Wasa. Auch ohne die damalige Bemalung absolut sehenswert und beeindruckend.

In Stockholm sind wir dann zur ‚Gamla Stan‘ (Altstadt) gelaufen um schlussendlich dann mit dem Auto zu Gunellas Haus vor Stockholm zu fahren und dort zu übernachten.

Gunellas Haus liegt auch an einem See….

Am nächsten Morgen mussten wir um 5.30 aufstehen, um 6.10 losfahren zur Fähre zu den Aland Inseln. Auf der Fähre gab es dann ein ausgezeichnetes Frühstück, das keine Wünsche offen liess. Neben dem üblichen Standardprogramm gab es Lachs, Matjes, Waffeln… und eine Menge mehr. Auf dem Schiff selbst natürlich wieder ein Duty Free Shop. Man ahnt es: Viel Alkohol. Allerdings dieses mal auch anderes. Dummerweise habe ich überhaupt nicht geschaltet. Zwar wieder alle gesehen, die Bier in rauhen Mengen gekauft haben – aber nicht geschaltet, dass die Idee schon nicht so blöd ist. Im hiesigen Supermarkt auf Aland kostet eine 33cl Dose € 2.57. Das ist schon eine Ansage.

Aber was solls. Nach etwa 30 Minuten waren wir von Mariehamn bis zum Ferienhaus gefahren. Dort sind wir jetzt und machen heute am Sonntag etwas ganz Wichtiges: Nichts. Ausser vielleicht diesen Blog schreiben und mit dem elendig langsamen Internet kämpfen.

Blick vom Ferienhaus am See. Mit eigenem Steg und Saunahaus. Toll!

Nous parlons suisse allemand

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Seit dem ‚Lost Place‘ ist eigentlich soo viel nicht mehr passiert. Hauptsächlich der ‚work‘ Teil von ‚workation‘ in der Bucht. Ab und zu kam mal ein Schiff vorbei, meist sind die auf dem Weg nach Patmos gewesen. AIS machts möglich, da kann man die identifizieren.…


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Gestern morgen gab es erstmal noch ein schönes Frühstück beim Sailors House. Nach jeder Menge Tee, Kaffee und Leckereien sind Marc und Raphael dann aufgebrochen zu der ‚Burg‘. Ich habe derweil die Drohne fliegen lassen und das eine oder andere aufgeklart auf dem Boot. «Bozukkale…

1. Noter

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Heute morgen habe ich eine Weile überlegt ob ich nun in dem auf dem Boot herrschenden Chaos einen Tee machen will oder nicht. Alternative: warten und dann Tee trinken bei Okan & Mustafa. Ich habe mich für die Alternative entschieden. Als Okan da war, gab…

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Gestern nachmittag sind wir nach nicht so langer Fahrt in der neuen Marina von Rhodos eingelaufen. Andi hat das Hafenmanöver gefahren und wir haben ohne irgendein Hafenkino elegant angelegt. Danach kam dann erstmal Programm. Die Männer Boot waschen, mit Frischwasser betanken und einkaufen – die…

180 Liter für Yachting Monthly

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Nachdem wir gestern ja mit Mühen in die Bucht und an den Steg gekommen waren, sah der Tag heute mit dem Frühstück schon wieder ein wenig besser aus. Okan sollte heute kommen, sodass wir dann das Problem mit dem Motor beheben können. Aber eben –…

Abenteuer Segeln

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Gestern morgen hatte sich der Wind etwas beruhigt und es war Zeit, loszufahren. Alle Leinen eingeholt, Gangway rein, Stromkabel weg (wichtig 🙂 und dann gings los. Der erste Stop war dann an der Tankstelle. Da mussten wir dann allerdings erstmal etwa eine Stunde warten, weil…


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