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Tauschgeschäfte und die Gyros Katze

Tauschgeschäfte und die Gyros Katze

Nachdem die Mustang auf Ihrem Platz war, ging es los mit der Vorbereitung. Schleifen, schaben, reinigen des Unterwasserschiffs. Glücklicherweise ist das Antifouling, das Okan damals verwendet hat wohl recht wirksam. Bernhard mein ‚Segelnachbar‘ meinte, sein Schiff hätte nach 2 Jahren viel schlimmer ausgesehen. Arbeit ist…

Rund Samos und Mustang auf Landurlaub

Rund Samos und Mustang auf Landurlaub

Da ja klar war, dass die Mustang am Samstag nicht aus dem Wasser kommt, sondern erst am Montag habe ich beschlossen eine Runde mit dem Moppet zu machen. Bei schönstem Wetter – allerdings etwas frisch bin ich in Motorradmontur losgefahren. Das war kein Fehler, denn…

The Greek Way

The Greek Way

Gestern ging es wieder mal los. Mit insgesamt 85kg Gepäck stand ich am Flughafen um einzuchecken. Über den Winter sammelt sich so dies und das an. Ok – es hatte auch damit zu tun, dass ich den Wassermacher mit dabei hatte mit über 40 Kilo.
Aus purer Gewohnheit bin ich dann am Economy Schalter angestanden. Wobei das eigentlich kein Thema war, vor mir waren gerade mal 2 Personen. Die nette Dame vom Checkin meinte dann, dass das aber alles viel zu viel Gepäck sei. Sie meinte eben, ich hätte ein normales Economy Ticket. Glücklicherweise habe ich aber irgendwann mal ein Gebot abgegeben für einen Busniess Class upgrade – und den auch noch bekommen. 🙂 Da gehören standardmässig 2x 32kg Aufgabegepäck dazu. Und da ich schon Zusatzgepäck gebucht hatte war das also kein Problem.
Noch mit Kim zusammen einen Kaffee trinken und das Auto übergeben, dann ging es Richtung Gate. Zuerst aber Security Check. Wer mich kennt, der weiss wie sehr ich das mag. Ich bin ja eigentlich geduldig, aber das zieht mir jedesmal den letzten Nerv. Wobei – in Zürich muss man sagen, haben die das wirklich im Griff. Da ist immer genug Personal da und es geht auch bei viel Betrieb flott, anders als in Berlin. Dort habe ich mal 40 Minuten gewartet und es waren vielleicht 15 Personen vor mir.
Auf jeden Fall gibts da für Business Class noch einen extra Eingang, ich musste keinen Laptop oder Tablet auspacken und war in nicht mal 5 minuten durch. So ist das ok, kann man lassen.
Anschliessend noch Duty Free – Schoggi für die Griechen kaufen. ‚Meine‘ Taxifahrerin Katerina bekommt immer was, natürlich auch Vagelis, Cleopatra und Nikitas. Beim Gate das Gleiche nochmal – getrennter Eingang, keine Wartezeit. Nach dem Orangensaft nach dem Abheben kam dann das Menu. Da ist mir klar geworden, wie lange ich schon nicht mehr in der Business Class unterwegs war. èber 20 Jahre. Und – angesichts des wirklich guten Menus mitsamt Rotwein kommt man schon ins grübeln. Wenn man das alles zusammenrechnet, ist das schon was wert. Im Flughafen Athen musste ich nicht mehr essen gehen…

Das ist ein Menu. Vorspeise, Hauptspeise, Käse und Schoggikuchen. Ich war sowas von pappsatt. Warum sich meine Nachbarin nur ein komisches mitgebrachtes Sandwich reingewürgt hat … keine Ahnung.

Der Rest der Reise ging soweit auch gut. Bis auf die Sache mit dem Zoll. Da stand eben tatsächlich einer. Mist. Mit 3 Koffern/Taschen. Was sag ich da? Trotzdem ein Fall für den Zoll. Na gut, kennen wir ja schon. Ich soll dann am Samstag (heute) antraben – er würde mich anrufen…

Katerina hat mich schon erwartet, die 85kg in den Skoda gepackt, Schoggi zu Ihrer Freude übergeben und los gings. Auf Katerina ist wirklich Verlass, das muss man hier mal sagen.

In der Marina habe ich die Mustang dann bei guter Gesundheit vorgefunden. Davon abgesehen, dass ich beinahe mit so einer schweren Tasche im Hafenbecken gelandet wäre, ist alles gut gegangen. Das Boot allerdings komplett mit Sahara-Staub-Schleim vollgesaut. Das kann ja lustig werden, das zu putzen. Ausser dem obligatorischen Winterwasser in der Bilge war aber soweit alles ok.

hat brav gewartet und sich gelangweilt

Heute morgen ist mir dann gerade noch Zoran über den Weg gelaufen. Das war ein erfreuliches Wiedersehen! Er meinte dann, dass sein Bruder den Service am Motorrad gemacht hätte und da sie sowieso nochmal in die Halle nahe Samos Stadt müssten, könnte ich dann mit und es abholen.
Anschliessend war ich noch bei Vagelis, Cleo und Nikita. Sehr erfeulich – und sie wussten auch recht viel Neues zu berichten. Scheinbar gibt es in der Marina demnächst einen neuen Laden, das Hotel an der Marina soll neu eröffnet werden und einiges renoviert. Unter anderem die Duschen und die Elektrik. Guter Plan.
Eigentlich sollte heute ja die Mustang schon aufs Trockendock. Aber wegen Platz- und Zeitmangel sagte mit Gabriel, dass es erst am Montag geht. Dafür habe ich dann einen Platz mit Strom und Wasser in der Nähe. Auch gut. Habe ich das Wochenende Freigang. Ein paar Kleinigkeiten habe ich allerdings heute schon nebenbei gemacht. Einen Schalter und eine USB-Ladebuchse ersetzt.
Etwa um 11 hat mich dann der Zollbeamte angerufen. Ich also mit dem Velo dorthin. Er hat mir dann die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten erklärt. Zum Beispiel mit dem ganzen Zeug nach Samos Stadt, alles auspacken und Wert schätzen lassen und dann Zoll zahlen. Oje. Oder – the greek way, da ich ja ehrlich und kooperativ sei. Sein Kollege ist Agent, der kann das für mich abwickeln. Kostet 50 Euro, er zahlt den Zoll zu einem verminderten Satz für mich – und das ganze ist erledigt. Na – klar, was man da macht. The greek way eben. Billiger, schneller, einfacher.

Nachdem das also getan war, bin ich noch kurz bei Nektarios vorbei. Er wird dann am Montag die Antifouling Farbe und den neuen Reserveanker bringen. Im Anschluss habe ich noch Bernhard getroffen. Leider war er immernoch nicht so ganz fit. Er hat sich eine Erkältung aus München mitgenommen. Wir haben dann eine Weile über Boote und die Welt geredet und er hat mir erneut die Augen geöffnet wo der Sparwahn auch beim Yachtbau hinführt. Er hat praktisch gleichviel Zeug ständig zum Reparieren wie ich. Nur dass das Boot mehr als 20 Jahre jünger ist. Er meinte, da sei leider nicht mehr viel los mit Bavaria. Die hätten extrem nachgelassen und würden nur noch Billigzeug verbauen. Das war früher anders.

Zlatko hat mich dann mitgenommen zu meinem Motorrad. Als ich das in der Halle dann gesehen habe, war ich platt. So sauber war es schon lang nicht mehr. Zlatko hat offensichtlich 20 Jahre Motorrad Service gemacht, bevor er dann mit seinem (Zwillings-) Bruder ins Bootsgeschäft eingestiegen ist. Und er war so begeistert, das wieder mal machen zu können – da hat er die Macchina gleich noch geputzt.
Leerreich war im Übrigen auch die Unterhaltung im Auto bis zur Halle. Er hat erzählt, dass er gerade einen Turbolader bei einem (Segel-)yachtmotor ersetzen muss. Und das sein kein Einzelfall, die gingen regelmässig kaputt, weil sie nie die notwendigen Drehzahlen erreichen. Und einen Haufen Elektronik hätten die neuen Motoren dran, da würde man nicht glücklich. In dem Fall waren wir uns einig. Der alte Perkins ist zwar lauter und nicht so super optimiert – aber auf die Dauer verlässlicher.

wie aus dem Ei gepellt… 🙂

Gegen abend bin ich dann zur Pension Philippe gefahren. Chrisiis hat sich gefreut mich wieder zu sehen – ich hatte hier ja auch Zimmer gebucht für die Samos-Feier-Aktion letztes Jahr. Es gab hier den Vorsaison Spezialtarif und ein wirklich schönes Zimmer. Hier werde ich wohnen, während ich am Boot arbeite. Das ist einerseits komfortabler und davon abgesehen haben sie es in der Marina nicht so gern, wenn man auf dem Trockendock im Schiff haust.

Marmaris

Marmaris

Schon wieder eine Woche rum, kaum zu glauben. Wie ja schon mal erwähnt, muss ich ja aber arbeiten und so sind die Tage eigentlich gut gefüllt. Da merkt man mal, wieviel Zeit dafür draufgeht. Letzte Woche war nicht viel spektakuläres, ich war nochmal bei Nektarios…

Ankerwinsch und Haxe

Ankerwinsch und Haxe

Da ich ja zwischenzeitlich wieder arbeiten muss, geht momentan nicht so viel. Zumindest an der Ausflugs und Sightseeing Front. Dort ist es vergleichsweise still, auch weil die letzten Tage hier Starkwind mit Beaufort 7-8 angesagt war. Und das war in der Marina. Immerhin, endlich war…

Kaimaki und Tomatenbrot

Kaimaki und Tomatenbrot

Neulich auf diesem Kanal zur Erinnerung: Wir (Marc & ich) waren von der Inseltour zurück und hatten dann angelegt. Nicht italienisch, aber dazu mehr später.
Am gleichen Abend (Freitag) haben wir keine grossen Sptünge mehr gemacht und sind einfach ins Marina Restaurant gegangen. Das war wieder mal ein Erlebnis – Mythos vom Fass und eine Lammkeule. Irgendwas Leichtes auf den Abend eben.

So ganz frischfrisch war die zwar nicht mehr, aber trotzdem gut.

Am Folgetag waren wir dann in Vathy in geheimer Mission unterwegs und zudem musste ich ja auch mal zum Friseur. Herrenfriseur. Oder neudeutsch ‚Barber Shop‘ – dabei habe ich nicht mal einen Bart. Normalerweise. Das mit dem Barber Shop war aber Fehlanzeige, der hatte zu. Vermutlich weil am Tag vorher ja die Maria gen Himmel gefahren ist. Das kann schon mal ein Grund sein. Passiert ja nicht alle Tage.
Wir wollten ja noch weiter, also war uns das dann auch egal, dass die meisten anderen Geschäfte auch zu hatten. So wie auch das Stammlokal ‚Hera‘, in dem ich normalerweise dort was essen gehe. Das ist dort zwar nicht hochpoliert und die Bedienung nicht durchgestyled – aber ehrlich. Das Gesicht der Bedienung dort erinnert mich irgendwie immer an Alexander den Grossen. Sieht irgendwie ähnlich aus…

Weiter nach Kokkari. Warum dort hin, zur kleinen Zwiebel? (Name der Stadt, weil sie dort damals wie heute eine spezielle Zwiebelsorte anbauen, die es wohl nur dort gibt) ..Weil ich mich nicht mehr mit Sicherheit daran erinnern konnte, wie das Lokal in Karlovasi hiess, das uns die nette Dame vom kleinen Restaurant dort empfohlen hat. Es war der Name einer griechischen Gottheit und dort sollte es authentisches lokales Essen geben. Also nicht den Standard, den man mehr oder minder bei uns auch ‚beim Griechen‘ bekommt und was dann gemeinhin als griechisches Essen verstanden wird. Das Lokal heisst ‚Dionysos‘. (Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit, des Wahnsinns und der Ekstase – na denn… 🙂

Links das kleine Lokal, in das wir in Kokkari immer einkehren. Die beiden, die da sassen kamen später dazu und haben einen griechischen Salat (sehr authentisch…) und danach…Pizza bestellt. Auch extrem typisch für die lokale Küche. 😉


Entlang der nördlichen Küstenstrasse (teilweise spektakulär) ging es dann weiter bis zu Agios Konstantinos. Da wollte ich schon früher mal hin und schauen wie es da so ist. Also rechts abgebogen und bei einem Café eingekehrt.

Hier tanzt der Bär den Tango. Irgendwo…. da hinten… muss er sein. Sieht man nur gerade nicht.
Das Café war ganz nett, da gabs einen Cafe Frappé und ein Glas Wasser. Und ja, beim Cafe Frappé gibt es schon auch Unterschiede. Vor allem beim Schaum. Da gibt es welche, da besteht der Cafe dann nur aus Schaum…

Damit es nicht langweilig wird (gute Chancen in Agios Konstantinos), sind wir weiter. Dann einen Stop an einem Aussichtspunkt. Ich brauchte eine Pause, irgendwie gings mir schon wieder eher so lala. Ich fand es bei über 30 Grad eher kühl…kein gutes Zeichen.
Die Aussicht war aber recht schön und bei einem Abstecher in den Wald gegenüber haben wir dann wilden Salbei und Thymian gefunden. Nur keinen Oregano. Mal sehen, wie lange das noch dauert, bis ich den auch mal finde. Bis jetzt war ich da ähnlich erflogreich wie beim Angeln. Nämlich gar nicht.

Am Aussichtspunkt – Blick nach Norden

Bis Karlovasi war es nun nicht mehr weit. Dort haben wir das Zentrum gesucht – und gefunden. Überschaubar. Und das meiste hatte zu. Während ich in den Seilen gehangen bin und literweise Limonade und Wasser getrunken habe, ist Marc einmal um den Block um zu sehen, was da so alles ist.

Karlovasi City Centre.

Da ich vermutlich ohnehin nicht in der Lage gewesen wäre noch etwas zu essen, sind wir dann in unter einer Stunde zurück gefahren und ich habe mich aufs Ohr gehauen. Schade eigentlich. Aber am nächsten Tag ging es schon besser.
Marc ist am Morgen zurück geflogen und ich habe zugegebenermassen nicht wirklich viel gemacht. Ein wenig aufgeräumt und das Boot abgewaschen, dann war ich schon wieder K.O.
Glücklicherweise hat sich die Lage aber gebessert und Montag morgen um 6 war ich wieder fit. Hoffentlich wars das dann, dachte ich mir. Und es war auch so. Wieder alles im grünen Bereich und mein Arbeitgeber konnte sich meiner Arbeitskraft erfreuen. 😉 Mit anderen Worten – Boat Office hat wieder angefangen.
Dementsprechend gibt es für die letzten Tag nicht mehr so viel zu berichten. Vielleicht, dass ich am Montag dann doch endlich mal zum ‚Barber‘ wollte. Immernoch zu. Das Gleiche am Dienstag, dann bin ich woanders hingegangen, nämlich zu ‚Chez Philippe‘. Ich weiss…klingt ein wenig… ja gut, lassen wir das. ironischerweise war dort dann eine Dame anzutreffen, mit Ihr habe ich einen Termin abgemacht. Jetzt hoffe ich doch sehr, dass ich morgen mal endlich zu einem Haarschnitt komme, bevor ich anfangen muss Zöpfe zu flechten. Da sind die mit der Fleischkappe im Vorteil. Da langt ein Schwamm zum kämmen. :))

Vielleicht noch zu erwähnen: Gestern ist hier auf dem Parkplatz ein Heli gelandet. Nein, kein Notfall. Da hat sich wohl der von der grossen Yacht vorn in der Marina einfliegen lassen. Eigentlich noch gut, spart das Geld fürs Taxi. Vielleicht sollte ich mir das auch mal überlegen…

Graf Koks lässt sich von einem adretten Piloten einfliegen. Wie man aber sieht, das Teil ist nicht wirklich gross. Aber mehr als Zahnbürste und Kreditkarte wird er wohl auch nicht dabei gehabt haben.

Jetzt zu Kaimaki. Das ist eine hiesige Eissorte, die sehr ähnlich der in der Türkei ist. Sie enthält Mastix und Orchideenwurzel. Ich habe mir das mein Lidl mal gekauft, weil ich den Gefrierer mal wieder angeworfen habe. Ulkigerweise lief er jetzt wieder. Vermutlich wegen dem (immerwährenden) Elektroproblem mit dem Spannungsabfall – das ich auf Ikaria endgültig gelöst hatte. Übeltäter war sinnigerweis ein defekter ‚Battery Protector‘, der hat die Batterie vor allem geschützt in dem Fall. Und alles Andere davor, dass es richtig funktioniert.

Kaimaki aus dem Bordgefrierer. Muss man mögen – ich mag es.

Und dann war da heute noch die Sache mit dem Tomatenbrot. Nachdem ich 9.5h gearbeitet hatte (davon min. 3.5h rumärgern mit Windows und dem Dokumenten-Management System), bin ich ins Cockpit und habe ein paar Pistazien gegessen und ein Bier aufgemacht. Mit dem Erfolg, dass ich kurz darauf ins Koma gefallen bin und knapp zwei Stunden später wieder aufgewacht. Also heute nix mit Ankerwinsch revidieren. Statt dessen bin ich auf die Idee gekommen, mit Tomatenbrot zu machen. Warum ich das mit Ferien, Zelt und Sommer verbinde weiss ich nicht so genau. Vermutlich gab es das früher mal, als wir zelten waren.
Das Tomatenbrot war unfassbar gut. Ich habe dann sinniert, dass es das ja ohne Christoph Columbus und die anderen seefahrenden Entdecker nie gegeben hätte. Oder eben erst viel später. Wie mir Wikipedia dann geflüstert hat, hat die Tomate (xomatl) in Deutschland erst nach 1945 wirklich Einzug gehalten. Zuerst Süddeutschland (weil näher an Italien) – die Österreicher haben noch fast bis 1960 gebraucht, bis sie die Tomate wirklich kannten.

Für die Rezept Junkies, ich denke ich werde das mal auf chefkoch.de veröffentlichen. :)))

Zutaten
– Tomate, reif und in Scheiben geschnitten (0.5cm)- ich nehme immer die roten
– Zwiebel, in Scheiben geschnitten (hier sind auch die Roten gut dafür)
– Brot, in Scheiben geschnitten
– Butter, evt. Frischkäse
– etwas Salz

Zubereitung
Brot mit Butter beschmieren, darauf achten, dass man bis zum Rand schmiert. Wahlweise kann man auch noch Frischkäse darauf verteilen. Oder nur Frischkäse anstelle der Butter. Danach die Tomatenscheibe auf das vorbereitete Brot legen. Wenn man diese hinreichend zentriert hat, folgt die Zwiebelscheibe.
Das Ganze nach Belieben mit Salz verfeinern.

Es ergeben sich sehr viele Variationen, man kann auch noch Oregano draufstreuen (wenn man welchen findet) oder auch Feta darauf legen.
Paul Bocuse wäre neidisch. Aber der ist ja leider seit 2018 nicht mehr unter uns.


Die sinnbefreiten Gebäude von Leros

Die sinnbefreiten Gebäude von Leros

Nach dem Anker lichten in Lipsi haben wir nochmal versucht, den Kompass (den elektronischen) zu kalibrieren. Ausser dass wir vermutlich vollkommen peinlich aufgefallen sind, weil wir etwa 10 Kreise in der Bucht vor Lipsi gedreht haben hat es aber nicht wirklich was gebracht. Was solls.…

Drakei und Lipsi

Drakei und Lipsi

Eigentlich wollten wir am Sonntag ja lossegeln. Leider war die Vorhersage nicht wirklich gut – es sollte am Sonntag südlich von Samos Gewitter und Sturmböen geben. Also haben wir umdisponiert und sind mit dem Motorrad los Richtung Drakei. Das ist am westlichen Ende von Samos.…

Ireon Music Festival

Ireon Music Festival

Am Morgen, als wir in der Bucht bei Samos geankert hatten, wurde es morgen etwas ungemütlich – es kam starker Wind auf. Weil der Anker nur auf ein paar Felsen lag, war mir das zu unsicher und wir haben uns verlegt. Die kleine Marina von Ireon hat sich als nicht brauchbar erwiesen, zum einen war sie voll belegt und ausserdem stellenweise zu flach. Also sind wir vor Ireon vor Anker gegangen. Witzigerweise direkt vor dem Geläde des Ireon Music Festival.

Den Tag haben wir im wesentlichen mit schwimmen und später der ‚Besichtigung‘ von Ireon verbracht. Allzu viel gibt es da nicht zu besichtigen. Das von der EU mit 4 Millionen geförderte Schiffbau Projekt/Museum kann man nicht anschauen. Zumindest habe ich da kein Schild gefunden, ob oder wann das in irgendeiner Weise möglich ist, das anzuschauen.

Gegen Abend sind wir in die Taverna ‚Fisherman‘ gegangen. Stefano, der Wirt dort bietet gefangene Fische an. Es gibt also nur das, was sie dort vor Ort gefangen haben. Das aber frisch und ausgezeichnete Qualität; dementsprechend ist er immer vollkommen ausgebucht.

Frischer Fisch in der Taverna ‚Fisherman‘ – vorher
Nachher – es war reichlich. Glücklicherweise kamen die eigentlich bestellten Kartoffeln und das Tsatsiki nicht. Das hätten wir nicht mehr geschafft.

Anschliessend ging es dann auf das Music Festival. Das findet hier schon zum 20. Mal statt – also haben wir Eintrittskarten gekauft und sind dort hingegangen. Es waren an dem Abend zwei Gruppen, eine etwas moderner (in jeder Hinsicht, es kam sämtliche Musik aus dem Synthesizer) und danach ein griechischer Musiker, der eher Richtung Liedermacher ging. Problem war da ein bisschen die Sprache. Wenn man von dem vielen Text praktisch nichts versteht, ist das nicht so prickelnd.

Wir sind etwas frühzeitiger gegangen – den Rest haben wir sowieso auf dem Boot gehört, weil wir direkt davor geankert hatten.

Am Freitag morgen gings zurück in die Marina. Unser Platz war leider belegt, also sind wir 3 Plätze weiter von Michalis eingewiesen worden. Er hat sich noch entschuldigt, sie hätten da einen Fehler bei der Belegung gamacht. Aber das spielte für uns nicht so eine Rolle, wir wollen ja ohnehin dann wieder weg. Das Anlegen war diesmal eine kleine Herausforderung wegen Windböen und der Tatsache, das die Box wesentlich schmäler war. Ging aber trotzdem alles gut und wir sind – nachdem wir noch baden waren in der Bucht vor der Marina – dann in die Stadt. Marc und Kim wollten noch Souvenirs kaufen.

Am nächsten Tag ist Kim dann abgeflogen, ich bin mit Marc nach Vathy (Samos Stadt) gefahren. Eigentlich wollte ich dringend zum Haare schneiden, allerdings wäre der nächste Termin erst Dienstag gewesen. Also habe ich das nochmal verschoben. Ich werde also erst in etwa einer Woche dazu kommen.
Nach einigen Einkäufen, Bootsputz und Nachfüllen des Wassertanks hatten wir dann keine Lust mehr in die Stadt zu gehen und sind ins Marina Restaurant einen Salat essen gegangen. Momentan hat es hier tagsüber bis 38.5 Grad, da waren wir dann am Abend erledigt.

Heute wollen wir eigentlich Richtung Lipsi segeln. Zumindest in der Marina ist es aber sehr stark windig, das werden wir also nochmal beobachten und dann sehen wann wir lossegeln. Die Frage ist eben, ob das hier an Land jetzt ein lokales Phänomen ist oder ob wieder Sturmwarnungen sind.

Die Katzen von Ikaria

Die Katzen von Ikaria

Letzten Freitag, den 1. August sind wir (Kim, Marc, ich) in Zürich ins Flugzeug gestiegen. Ziel: Samos. Schon der Flug Richtung Athen war verspätet, und so ging es in Athen dann auch weiter. Schlussendlich sind wir aber in Samos angekommen und wollten dann mit Katerina…


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Gestern morgen gab es erstmal noch ein schönes Frühstück beim Sailors House. Nach jeder Menge Tee, Kaffee und Leckereien sind Marc und Raphael dann aufgebrochen zu der ‚Burg‘. Ich habe derweil die Drohne fliegen lassen und das eine oder andere aufgeklart auf dem Boot. «Bozukkale…

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Heute morgen habe ich eine Weile überlegt ob ich nun in dem auf dem Boot herrschenden Chaos einen Tee machen will oder nicht. Alternative: warten und dann Tee trinken bei Okan & Mustafa. Ich habe mich für die Alternative entschieden. Als Okan da war, gab…

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Gestern nachmittag sind wir nach nicht so langer Fahrt in der neuen Marina von Rhodos eingelaufen. Andi hat das Hafenmanöver gefahren und wir haben ohne irgendein Hafenkino elegant angelegt. Danach kam dann erstmal Programm. Die Männer Boot waschen, mit Frischwasser betanken und einkaufen – die…

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180 Liter für Yachting Monthly

Nachdem wir gestern ja mit Mühen in die Bucht und an den Steg gekommen waren, sah der Tag heute mit dem Frühstück schon wieder ein wenig besser aus. Okan sollte heute kommen, sodass wir dann das Problem mit dem Motor beheben können. Aber eben –…

Abenteuer Segeln

Abenteuer Segeln

Gestern morgen hatte sich der Wind etwas beruhigt und es war Zeit, loszufahren. Alle Leinen eingeholt, Gangway rein, Stromkabel weg (wichtig 🙂 und dann gings los. Der erste Stop war dann an der Tankstelle. Da mussten wir dann allerdings erstmal etwa eine Stunde warten, weil…


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