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Rund Samos und Mustang auf Landurlaub

Rund Samos und Mustang auf Landurlaub

Da ja klar war, dass die Mustang am Samstag nicht aus dem Wasser kommt, sondern erst am Montag habe ich beschlossen eine Runde mit dem Moppet zu machen. Bei schönstem Wetter – allerdings etwas frisch bin ich in Motorradmontur losgefahren. Das war kein Fehler, denn…

The Greek Way

The Greek Way

Gestern ging es wieder mal los. Mit insgesamt 85kg Gepäck stand ich am Flughafen um einzuchecken. Über den Winter sammelt sich so dies und das an. Ok – es hatte auch damit zu tun, dass ich den Wassermacher mit dabei hatte mit über 40 Kilo.…

Marmaris

Marmaris

Schon wieder eine Woche rum, kaum zu glauben. Wie ja schon mal erwähnt, muss ich ja aber arbeiten und so sind die Tage eigentlich gut gefüllt. Da merkt man mal, wieviel Zeit dafür draufgeht.
Letzte Woche war nicht viel spektakuläres, ich war nochmal bei Nektarios und habe bei ihm die neuen Kupplungsscheiben für die Ankerwinsch aus Messing geholt. Dann noch gefragt, ob er Seil für Festmacher hat. Irgendwie… länger als ein Jahr halten die selten. Das hat Nektarios auch bestätigt. Durch die permanente Bewegung der Yacht (mit ihren 17t) reibt das eben schon. Da muss irgendwie mal etwas dazwischen, damit die länger halten.
Auf jeden Fall…Moment… muss mal einen Rum holen. Nur medizinisch, versteht sich… 😉

OK. Wo war ich? Achja, Nektarios. Zwischenzeitlich wird er immer gesprächiger. Und hat dann erzählt, dass sie in Griechenland die Digitalisierung in kürzester Zeit machen müssen. Und überhaupt. Er könnte nicht behaupten, dass dadurch irgendetwas schneller ginge. Erstmal 3 Geräte einschalten…warten…und dann kann er endlich kassieren. Den Kauf der Festmacher habe ich erstmal vertagt, obwohl er mir angeboten hat, die sogar zum Boot zu bringen. Vielleicht dieses Wochenende. Mal sehen. Wenn er sie wirklich bringt, kann ich ihn vielleicht zu einem Apero einladen. Wäre ja auch mal nett.

Ich weiss gerade nicht, ob ich das schon erzählt hatte. Gegenüber – oder so gut wie – ist der Ellinikon Grill. Da gab es dann nochmal Souvlaki.Ziemlich Original dort.

Kaum zu glauben, aber es sollte dann tatsächlich mit dem Ausflug in die Türkei klappen. Okan hatte zugesagt. Also Fähre, Mietwagen und Hotel gebucht und am Samstag morgen um 7:45 war ich am Fährenanleger.

Das war nicht der ‚Efesos Express‘.

Als ich dann begriffen hatte, dass der Efesos Express einen ‚internationalen‘ Anleger hat, bin ich dort eingelaufen. Und die haben mich schon erwartet. Sowas. Schnell durch die Passkontrolle, dann haben sie die Gangway nochmal für mich runtergelassen. Ich war der letzte. Sowas. Auf der Rückfahrt wusste ich dann auch warum. Man muss wohl eine Stunde vorher da sein… Sowas.

Mit dem Efesos Express nach Kusadasi

In Kusadasi angekommen sind wir dann um 9.30. Kein Wunder. 20 Seemeilen zurückzulegen und der fuhr mit 12-13 Knoten… Da wird es schwierig mit der angegeben Stunde Fahrzeit. Interessant, dass sich das dann Express nennt. Sollte wohl eher ‚Efesos Snail‘ heissen. Wie auch immer. Wie sagt man da immer: Ankommen ist wichtig. Muss ja nicht immer der erste Platz sein. hm. Und ich hatte dem mit dem Mietwagen gesagt, ich wäre 9.30 da. Na schön, dann eben mal griechisch/türkische Zeitmessung.

Was mir bis dahin nicht bewusst war, ist einerseits wie gross Kusadasi ist. Und andererseits was das für eine Tourismus Hochburg ist. Offensichtlich. Beim Anlegen in Kusadasi war auf der einen Seite eine adrette Burg zu sehen (Eintritt für Türken 50 Lira = 1€, für Ausländer 5€. Und mit der gallopierenden Infaltion wird es zum lokalen Kurs ja jedes Jahr billiger. Oder wie?).

Auf der anderen Seite der Fähre war das:

Nicht mal das grösste Kreuzfahrtschiff. Aber doch schon mit Wasserrutsche. Supi.

Nach einer gründlichen Passkontrolle (Ja, die türkischen Behörden kontrollieren gern. Woher das wohl kommt?) hat es mich fast umgehauen. Man landet direkt in einem undurchschaubaren Bazaar-Labyrinth. Kein Wegweiser. Klar. Vermutlich soll man da erst rausfinden, nachdem das Portemonnaie leer ist. Dann sagen sie einem wohl, wo es rausgeht.
Dennoch – ich habe die Vermietung gefunden und das Auto abgeholt. Eigentlich sollte das ein Opel Corsa Automatik sein. Tatsächlich war es kein Opel, auch nicht wirklich ein Kleinwagen und auch kein Automatik. Ein Fiat Doblo (sieht ein bisschen aus wie ein Lieferwagen, die meisten Taxis sind Doblos) mit leerem Tank und die Tachoanzeige auf Meilen eingestellt. Alles egal. Hauptsache fährt.

Bei der Tankstelle gibts auch gleich einen ‚Auto Coiffeur‘ (OTO KUAFÖR). Waschen, schneiden, legen…

Vollgetankt – los. Mein erster Stop war dann am Bafa See. Ich dachte, da kann ich ja vielleicht auch mal kurz baden. Dachte ich. Gut, ich war nicht todesmutig genug. Oder vielleicht hätte ja eine Nasenklammer und Augenbinde geholfen.

Der Vorteil an einem Bild: Man riecht nichts. Der Geruch von – was weiss ich – Vogelkaka, verwesendem Fisch und was auch immer sonst noch hat nicht gerade motiviert da reinzugehen.

Um die Ecke waren dann noch ein paar altgriechische Trümmer, die habe ich mir angeschaut. Und einen Teekocher, der auf dem Gelände stand. Es hätte zwar wohl noch mehr gegeben, aber mittlerweile war es (wegen dem Efesos Express) zu spät, ich wollte ja noch bis Marmaris.
Bei einer Zwischenstation habe ich noch was gegessen und auf der Fahrt die Polizeikontrollen und Erdogan Poster bewundert. Achja. Hatte ich noch gar nicht gesagt. Es war zufällig der ‚Tag des Sieges‘. Da hatte damals Atatürk gegen im griechisch-türkischen Krieg gewonnen. So feiert eben jede Seite die Tatsache, dass sie sich mal gegenseitig umgebracht haben. Gut – kann man machen. Muss man aber nicht unbedingt. Und meine damit nicht das Feiern, sondern das Andere.
Achja. Auf den Postern hat sich der heutige türkische Präsident natürlich zusammen mit Atatürk gezeigt. Die Interpretation des Ganzen überlasse ich jetzt Euch.

Das war in Kusadasi. In Mugla war das noch pompöser.

Irgendwann bin ich dann auch in Marmais angekommen und habe das Zimmer bezogen. Das war ganz nett, das preiswerte Hotel hatte sogar einen kleinen Pool. Braucht man. 300m bis zum Strand mit Meer – das ist schon eine Ansage. Dann doch lieber einen Pool in der Stadt neben einem Taxistand.

Da hinten ist der Pool…

Der Abend war dann sehr erfreulich. Seit über einem Jahr habe ich Okan und Aishe mal wieder gesehen. Wie immer hat sie gekocht – fantastisch – und wir haben einen schönen Abend miteinander verbracht.

Selfies sind nicht so mein Ding…

Am nächsten Tag dann alles wieder zurück. Zwischendrin habe ich noch Mugla (Bezirkshauptstadt) angeschaut. Es sollte da ein Viertel mit denkmalgeschützten Häusern geben. Die habe ich dann auch gefunden. Allerdings hat mich das nicht so vom Hocker gehauen, wie die Strassen. Tante Google hat mich da durch Gassen gelotst…da musste der Fiat sogar die Ohren anlegen. Sonst hätte das nicht gepasst.

Ohren anlegen und durch.

Ich bin nicht steckengeblieben und in Kusdasi angekommen – nachdem ich dort eine merkwürdige Verkehrsführung sowie Baustelle hinter mich gebracht hatte. Das mit der Umleitung wäre ja nicht so ein Problem gewesen. Aber bei über 30 Grad hinter einem Müllwagen herfahren ist schon fast Survivaltraining.
Der Efesos Express fuhr dann auch wieder – natürlich gleich langsam. Somit musste ich dann in der Marina angekommen ziemlich schnell machen mit ablegen. Damit ich es noch in die nächste Bucht schaffe. Und da bin ich jetzt. Bei angenehmen 27 Grad um 22.30. Die Live-Position der Mustang kann man jetzt – wenn man will und das Gerät eingeschaltet ist übrigens anschauen. Es findet sich auf dieser Website unter Mustang – Position.

Ankerwinsch und Haxe

Ankerwinsch und Haxe

Da ich ja zwischenzeitlich wieder arbeiten muss, geht momentan nicht so viel. Zumindest an der Ausflugs und Sightseeing Front. Dort ist es vergleichsweise still, auch weil die letzten Tage hier Starkwind mit Beaufort 7-8 angesagt war. Und das war in der Marina. Immerhin, endlich war…

Kaimaki und Tomatenbrot

Kaimaki und Tomatenbrot

Neulich auf diesem Kanal zur Erinnerung: Wir (Marc & ich) waren von der Inseltour zurück und hatten dann angelegt. Nicht italienisch, aber dazu mehr später. Am gleichen Abend (Freitag) haben wir keine grossen Sptünge mehr gemacht und sind einfach ins Marina Restaurant gegangen. Das war…

Die sinnbefreiten Gebäude von Leros

Die sinnbefreiten Gebäude von Leros

Nach dem Anker lichten in Lipsi haben wir nochmal versucht, den Kompass (den elektronischen) zu kalibrieren. Ausser dass wir vermutlich vollkommen peinlich aufgefallen sind, weil wir etwa 10 Kreise in der Bucht vor Lipsi gedreht haben hat es aber nicht wirklich was gebracht. Was solls. Vielleicht finde ich das nochmal raus, wie das funktioniert. Das ist wohl ähnlich wie beim Smartphone, nur dass man das leichter auf dem Tisch dreht als 17 Tonnen Schiff.

Trockensardine. Die war wohl beim Versuch, Ihren Kollegen zu zeigen wie hoch sie springen kann im Dinghy gelandet. Am Morgen haben wir sie dann getrocknet gefunden. So kanns gehen. ‚Schaut mal ich kann am höchsten springen!‘ 🙂

Nach Leros war es dann nicht weit, allerdings ohne Wind. So hat sich das mit den Motorstunden in Grenzen gehalten. In der Bucht im Nordosten haben wir dann geankert, da war noch viel Platz. Als wir letztes Jahr bei der Überführung da waren, war da mehr Betrieb. Sollte uns recht sein, so war recht schnell geankert, Dinghy flottgemacht und an Land. Dort haben wir einen Scooter gemietet um dann die Insel am Folgetag erkunden zu können. Den Aufstieg auf die byzantinische Burg haben wir am gleichen Abend noch mit dem Scooter gemacht. (Der im übrigen nicht so wahnsinnig vetrauenserweckend war. Aber er lief.)

Blick von der Burg. Irgendeiner der kleinen Punkte hinten ist die Mustang.

Bei der Besichtigung sind wir an einem grundehrlichen Schild vorbeigekommen. Das könnte man vermutlich auf einige Gebäude heften….

innendrin war einfach – nichts. Also … ausser einem ausgedienten Wasserspender.

Die Kirche, die da oben war – die war hingegen an dem Tag extrem frequentiert. Es sind uns ganze Familien mit Säcken und Taschen voller Brotlaibe entgegen gekommen. Was genau da los war – keine Ahnung. Heute jedenfalls ist Maria Himmelfahrt, offensichtlich einer der höchsten Feiertage im christlich orthodoxen Glaubensgebiet.

Die Burg haben wir verlassen und sind auf die Suche nach Futter gegangen. Wir haben auch einen Ort gefunden..

War sehr nett, hier zu sitzen und zu sehen, wie sich alle in der Bucht drängen. Wir hatten mehr Platz in der anderen Bucht.

Wie man vielleicht an dem Schild am Sonnenschirm sehen kann, sind hier auch öfter mal türkische Gäste. Erstaunlich viele, übrigens. Fragt man sich, ob das alle Anhänger vom grossen Obermufti sind. Der grössere Teil der Bevölkerung wird sich das wohl nicht leisten können.
Die Aussicht war im übrigen toll – das Essen weniger. Die Grillplatte, die man mit serviert hat war bestückt mit vollkommen ausgetrocknetem Fleisch. Da habe ich nicht mal die Hälfte geschafft und die Katze hatte nach einer Weile auch genug und ist schweren Schrittes davongewankt.

In der Konditorei über die Strasse gab es dann allerdings noch einen guten ‚Hellenico‘ (griechischer Kaffee). Den Heimweg haben wir dann mit dem wie schon erwähnt in die Jahre gekommenen Scooter angetreten. Ich musste erstmal nachschauen, ob da vorn wirklich Glühbirnen drin sind. Also da, wo die Scheinwerfer sein sollten. Es leuchtete schon, aber in etwa so, wie wenn da eine Bienenwachskerze drin wäre. Glücklicherweise waren überall Strassenlaternen, also ging das auch.

Tags darauf sind wir am Morgen erstmal bei einer Bäckerei eingekehrt und haben uns einen Kaffee Frappé bestellt. Und einen Keks. 🙂 Dort kam dann plötzlich ein alter Mann (ja, ich weiss, bin ich auch… 🙂 mit einem Plastikeimer und hat ein paar Fische rausgezogen. Die hat er dann in recht kurzer Zeit an die dort sitzenden Gäste verkauft.

Nur ein Bild von den Keksen, den mit den Fischen habe ich verpasst zu fotografieren.

Zuerst sind wir in den Norden der Insel gefahren und haben da einen grossen ‚boatyard‘ vorgefunden. Interessant. Vor allem, weil Leros kleiner ist als Samos und aber bei weitem mehr Boote dort vorzufinden sind als auf Samos.

ziemliche viele Schiffe – an Land?

Nach den vielen Schiffen gings noch ein Stück weiter in den Norden. Da kam aber nicht mehr viel, nur noch eine Bucht – von vielen hier. Das ist ja interessant zu wissen. Nicht alle sind natürlich (je nach Wind) gleich gut zum ankern. Aber vielleicht auch mal für einen Zwischenstop.
Die Hälfte der Insel hatten wir also schon in etwa einer Stunde gesehen. Danach kam noch die Bucht ‚Gourna‘, nicht so frequentiert – dann der Hauptort Lakki. Den hatte ich mir irgendwie grösser vorgestellt. Momentan renovieren sie da ein paar Häuser aus den 1950ern. Ansonsten war das eher unspektakulär, also sind wir zum dortigen Yachthafen. Ich wollte da mal nachfragen – nur für den Fall, dass man mal wo anders hin will.

Yachthafen Leros. Kleinere Insel als Samos – viel grösserer Yachthafen. Zumindest was die Zahl der Boote angeht.
Da waren wir dann auch noch drin. Ein schickes Restaurant/Bar/Café.

Während wir ein Joghurt (ich) und ein Omelette (Marc) gegessen haben, dachte ich ich schaue mal nach wann das ‚War Museum‘ aufmacht. Um festzustellen, dass es in etwas mehr als einer Stunde zumacht. Also hopp auf den Scooter und dort hin. Das Museum selbst war denn ein Spiegelbild der neuzeitlichen Kriegsgeschichte von Leros. Erst kamen die Italiener und wollten aus Leros sowas wie ein Malta machen als strategischen Stützpunkt. Nach deren Kapitulation kamen die Engländer und haben es besetzt – um dann von den Deutschen wieder vertrieben zu werden. Dementsprechend war das Museum ein Sammelsurium von italienischen, englischen und deutschen Hinterlassenschaften. Irgendwie hat Leros wohl in der Geschichte nicht immer so wirklich Glück gehabt. Später war ja dann noch das mit der psychatrischen Anstalt mit 2700 Insassen aus ganz Griechenland. Hatte ich aber glaube ich schon früher mal beschrieben. Nicht so rühmlich…

Das Tunnelmuseum

Im Grunde hatten wir damit schon die ganze Insel abgefahren – eine Strasse fehlte noch. (also – von den Hauptstrassen) Die haben wir dann nachgeholt.

Das Schild passt zum Scooter….

Am Abend waren wir dann in der Bucht, in der die Mustang lag Essen. Ich hatte gegrillte Calamari bestellt und statt dessen gegrillte shrimps bekommen. Die waren an sich nicht schlecht. Aber mir war dann in der Nacht hundeelend. Ob es die waren oder was anderes – keine Ahnung.
Marc musste dann den Hauptteil der Reise nach Agathonisi übernehmen. Wir konnten glücklicherweise segeln, dann gings mir schon wieder ein bisschen besser. 😉

Ich bin eher malade rumgehangen, während Marc gesegelt hat.

In der Bucht bei Agathonisi ging es am Abend zwar schon ein bisschen besser nach dem Abendessen. Fit ist aber anders und so bin ich ziemlich früh schlafen gegangen. Ich hatte mich gerade hingelegt, als sich nebendran ein paar Froggies in nächster Nähe in die Bucht reingehauen haben. Ziemlich nah – fand ich. Und ob der eine Alibi Fender, den er hingehängt hat dann was bringt?
Das war mir dann aber auch egal, sehen wir dann was härter ist. Metall oder Kunststoff. 😉


Heute Morgen war es dann wieder gut und wir sind gegen den Wind nach Samos in eine Bucht. Das hat nicht dem Plan entsprochen. Laut Vorhersage hätte es ungefähr Halbwind sein sollen. Naja, man kann sich ja mal irren, sprach der Igel und stieg von der Klobürste.

Dementsprechend ging es eben länger als gedacht, bis wir in einer Bucht östlich der Marina waren. Da haben wir dann nochmal einen Stop gemacht. Ich hatte mich bei Michalis um 1800 angekündigt und Punkt 6 habe ich ihn dann auf dem Funk angerufen wir wären vor der Marina. Er meinte dann nur, dass er an unserem Platz wartet. Kurz darauf habe ich ihn mit seinem Motorrad rüberfahren sehen. So ändert sich das – bei uns braucht es wohl kein Motorboot als Lotsen und zum ‚geraderücken‘ mehr. Rein in die Box bei Böe – Leinen geworfen, in 5 Minuten war der Zauber vorbei. Sehr schön…

Mit X-Tage Bart, der ist jetzt wieder weg.

Morgen früh muss erstmal das Deckslicht geflickt werden, dann geht es nach Vathy zum Barber Shop. Wenigstens mal Termin machen für einen Haarschnitt. Das ist ja nun langsam unhaltbar.
Am Abend werden wir dann nach Kalovasi fahren. Nicht mehr mit einem ausgeleierten Scooter, sondern mit der Honda.

Drakei und Lipsi

Drakei und Lipsi

Eigentlich wollten wir am Sonntag ja lossegeln. Leider war die Vorhersage nicht wirklich gut – es sollte am Sonntag südlich von Samos Gewitter und Sturmböen geben. Also haben wir umdisponiert und sind mit dem Motorrad los Richtung Drakei. Das ist am westlichen Ende von Samos.…

Ireon Music Festival

Ireon Music Festival

Am Morgen, als wir in der Bucht bei Samos geankert hatten, wurde es morgen etwas ungemütlich – es kam starker Wind auf. Weil der Anker nur auf ein paar Felsen lag, war mir das zu unsicher und wir haben uns verlegt. Die kleine Marina von…

Die Katzen von Ikaria

Die Katzen von Ikaria

Letzten Freitag, den 1. August sind wir (Kim, Marc, ich) in Zürich ins Flugzeug gestiegen. Ziel: Samos. Schon der Flug Richtung Athen war verspätet, und so ging es in Athen dann auch weiter. Schlussendlich sind wir aber in Samos angekommen und wollten dann mit Katerina zur Marina. Sie hatte aber wohl so einen Tag, an dem nichts so funktioniert, wie es sollte (ok, wir waren ja auch fast eine Stunde zu spät). Deswegen mussten wir noch warten, bis sie ein paar andere Gäste abgeladen hatte.

Warten auf Katerina

Bis wir dann in der Marina ankamen, war es dann doch schon später als gedacht – nichts mit Proviant einkaufen. Das haben wir erstmal auf den Samstag verschoben. Und – Zlatko hatte den Abfluss in der Pantry nicht repariert. Dumme Sache, denn ohne so einen Abfluss wird eben schon alles wesentlich komplizierter. Egal – wir sind erstmal zu Marcos ins Marina Restaurant und haben einen grosses Mythos und das Essen genossen.

Tags darauf kam Zlatko dann und brachte einen ganzen Sack mit Rohren. Das war ja schon mal was! Allerdings – der Anschluss für das Spülbecken fehlte. Also bin ich mit Kim dann zu einem Handwerkerladen gefahren, in dem ich tatsächlich ein passendes Teil erstanden habe. Noch einkaufen und dann der Montage/Reparatur nichts mehr im Wege. Ausser vielleicht den 38 Grad, die es dann hatte. Irgendwann war es aber dann doch geschafft, die Einkäufe versorgt. Nicht zu vergessen – Marc hatte noch einen Einsatz in der Takelage. Eine der Salinge hing ja noch von letzten Sturm runter, die musste wieder befestigt werden. Zudem hat er dann noch das Deckslicht inspiziert, das Kabel müssen wir aber später mal reparieren…

Die Saling musste wieder befestigt werden. Die Drahtseilklemme untendran hatte sich gelöst und war nach unten gerutscht. So auch die Saling. Wir haben das – anders als der vor 2 Monaten mit seinem Segel – früh am Morgen gemacht, als noch kein Wind war.

Für einen Tag war das erstmal genug; es ging nach Pythagoreio zum Abendessen bei Daphne. Nach weiteren wichtigen Besorgungen wie zum Beispiel eine neue deutsche Flagge. Davon waren jetzt einfach nur noch ein paar Fetzen da.

Abendessen bei Daphne

Am nächsten Morgen noch die Flagge aufgehängt (erstmal falschrum…ups), Wasser getankt, dann sind wir zur nächsten Bucht gesegelt. Am Folgetag weiter nach Ikaria. Da wir recht früh los sind, gings mit dem Gegenwind in der Bucht von Marathokampo und wir kamen dann am frühen Nachmittag in Ikaria an. In der Marina war wieder Anker setzen angesagt, da musste ich mich wieder mal über den Touchscreen zur Ankerbedienung ärgern. Wenn das tun soll, dann geht es einfach nicht. Entweder sind die Finger zu trocken, zu nass oder was weiss ich. Marc ist dann nach vorn gesprungen und hat den Anker mit dem Bedienteil reingelassen. Da sind wenigstens noch halbwegs normale Knöpfe dran…

Am Abend gings zum Essen in das Restaurant zwei Querstrassen im Ort. Da waren wir schon mal und das war wieder gleich gut. Es scheint nur, als ob das irgendwie bei amerikanisch / englischen Gästen die Runde gemacht hat. Es war wieder eine Gruppe mit etwa 10 Amerikanern dort. Aber die kamen erst später – wir sind gegangen und haben uns zu den Griechen in dem Café am Hafen gesellt.

Auch das gabs bein den Cafes am Hafen… 🙂

Am gleichen Abend haben wir zwei Scooter gemietet, mit denen gab es dann eine ‚Tour de Ikaria‘. Für Kim Premiere, sie war das erste Mal auf einem Roller unterwegs – und hat das souverän gemeistert. Sogar mit teilweisen Schotterstrecken, das konnten wir aber glücklicherweise auf ein Minimum beschränken.

Am Folgetag sind wir einmal rund um die Insel gefahren. Der Weg zur Nordseite war einigermassen spektakulär, weil es dort durch felsige Landschaft über einen Pass ging. Die Nordseite ist wesentlich grüner – zumindest hatten wir den Eindruck. Bis Evdilos ging es dann – dort sind wir erstmal ins Wasser gesprungen am scheinbar künstlich aufgeschütteten Strand, den die doer hatten.

Der Strand von Evdilos

Nach der Erfrischung (Naja… da war das Wasser wohl auch mehr als 26 Grad warm…), haben wir uns noch etwas in einem der vielen Cafés am Hafenbecken gegönnt, bevor wir zum Rundgang in Evdilos aufgebrochen sind.

Evdilos von oben

Nach Evdilos ging es wieder Richtung Marina. Das war eine Tour die über Karavostamo ging. Dort gab es was zum Essen für uns. Und dort natürlich auch wieder – Katzen. Scheinbar fühlen die sich von Marc und Kim irgendwie angezogen. Es sind aber eigentlich alle Katzen auf Ikaria recht gesund – so machte es den Anschein. Da haben wir schon anderes gesehen.

Nichts spektakuläres zum Essen – aber es war gut. Vor allem auch das Bier von Ikaria, das wir hier zum ersten Mal probiert haben.

Bei der Rückreise ging es wieder über einen Pass dann zurück nis nach Agios Kirikos. Die Bergstrassen waren zwar mit vielen Kurven gespickt, aber gut befahrbar mit den Rollern.

Kurzer Stop auf der Rückfahrt nach Agios Kirikos

Heute wollten wir dann eigentlich nach Agathonisi in eine Bucht. Das haben wir aber wegen Starkwind (30kn) und maximalen Wellen von 2m dann abgebrochen und sind nach Samos in eine Bucht gesegelt. Das war mit der Windrichtung besser machbar als Agathonisi.

Morgen abend wollen wir dann nach Ireon zum dortigen Musikfestival…

Lipsi und Calmare in Agathonisi

Lipsi und Calmare in Agathonisi

Früher als gedacht haben wir die Bucht in Fourni verlassen und sind bei schönem Wind nach Lipsi gesegelt. Gerade noch vor Sonnenuntergang hatten wir den Anker gesetzt und sind dann mit dem Dinghy zum Hafen gefahren. Ziemlich überrascht waren wir dort – denn der Ort…


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Gestern morgen gab es erstmal noch ein schönes Frühstück beim Sailors House. Nach jeder Menge Tee, Kaffee und Leckereien sind Marc und Raphael dann aufgebrochen zu der ‚Burg‘. Ich habe derweil die Drohne fliegen lassen und das eine oder andere aufgeklart auf dem Boot. «Bozukkale…

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Heute morgen habe ich eine Weile überlegt ob ich nun in dem auf dem Boot herrschenden Chaos einen Tee machen will oder nicht. Alternative: warten und dann Tee trinken bei Okan & Mustafa. Ich habe mich für die Alternative entschieden. Als Okan da war, gab…

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Gestern nachmittag sind wir nach nicht so langer Fahrt in der neuen Marina von Rhodos eingelaufen. Andi hat das Hafenmanöver gefahren und wir haben ohne irgendein Hafenkino elegant angelegt. Danach kam dann erstmal Programm. Die Männer Boot waschen, mit Frischwasser betanken und einkaufen – die…

180 Liter für Yachting Monthly

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Nachdem wir gestern ja mit Mühen in die Bucht und an den Steg gekommen waren, sah der Tag heute mit dem Frühstück schon wieder ein wenig besser aus. Okan sollte heute kommen, sodass wir dann das Problem mit dem Motor beheben können. Aber eben –…

Abenteuer Segeln

Abenteuer Segeln

Gestern morgen hatte sich der Wind etwas beruhigt und es war Zeit, loszufahren. Alle Leinen eingeholt, Gangway rein, Stromkabel weg (wichtig 🙂 und dann gings los. Der erste Stop war dann an der Tankstelle. Da mussten wir dann allerdings erstmal etwa eine Stunde warten, weil…


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